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Title:
(Drittes und viertes Schuljahr)
Persons:
Bojunga, Klaudius Tesdorpf, Wilhelm Plümer, Emil Lentz, Alfred Haupt, W. Bachmann, C. Fr.
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-15600592
<br> II. Um Kreis der nächsten. <br> 44. Beim Anziehen. <br> laste aber auch hübsch still", sagt der Schwamm. <br> „Dummes Zeug, du mußt still halten", sagt das Wasser, nach¬ <br> dem es sich vergeblich lockend und schmeichelnd als das schöne, weiche, <br> lauwarme Wasser angepriesen hat. <br> 5 „Wenn wir nicht ordentlich reiben", sagt das Seifläppchen, „kriegen <br> wir keinen Grund." <br> „Das eine Ohrchen ist schon gut", sagt schlau das Handtuch, „nun <br> bloß noch das andre." <br> Kamin itttfr Bürste streichen die verwirrten Löckchen glatt, teilen <br> lüden Scheitel und sagen: „Gleich sind wir fertig." • <br> „Erst das rechte Ärwelchen, dann das linke Armelchen", sagt das <br> reine Hemdchen. <br> „Über Nacht sind wir auch nicht magerer geworden", sagen die <br> Strümpfchen zu den wurstrunden Wackelwaden. <br> 15 Die Schühchen sagen: „Schmuck Pferdchen, blanke Huschen." <br> „Kopfüber, ohne die Frisur zu verderben, das ist die Kunst", sagt <br> das Unterröckchen. <br> „Jetzt komme ich", sagt das Kleidchen, wie der Vornehmste in der <br> Gesellschaft, auf den alle andern gewartet haben. Es weiß recht gut, <br> 20 daß es das rote Kleidchen mit den Glasknöpfcheu ist, zu dem das Kind <br> das Zeug sich selbst ausgesucht hat nach der Probe, es weiß, daß es <br> des Kindes Lieblingskleidchen ist.