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Title:
Heimatkunde der Provinz Hessen-Nassau nach natürlichen Landschaftsgebieten
Persons:
Hinkel, Philipp
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-8728950
<br> — 62 <br> Hausen. Das enge Tal bietet weniger Raum für den Ackerbau; hin- <br> gegen gewähren die prächtigen Lanbwalduugeu und die Mineralquellen <br> (Gelnhausen, Orb am Rande des Kinzigtales in einer Spessarttalmulde) <br> reichen Ersatz. Der dritte Teil reicht von Gelnhausen bis Hanau. <br> Hier wird das Tal breiter, das Klima wärmer, der Boden fruchtbarer. <br> Es gleicht einem Garten, in welchem Getreide, Obst nnd Wein vortreff¬ <br> lich gedeihen. <br> // <br> ,ye/SD <br> %'VqL F <br> io Wetterau « . <br> Birstein <br> «=» •>? {Sch/uchfernL . <br> \ ^ Jj mchters$£^§^n^er t V :''. <br> 4 *V K Markobe!\C SenlZ^irtK* <br> "umtMi:. JficheamJnit I =• Orber Reisig <br> y^fufverfaß Somborn * <br> i- <br> Kartenskizze Nr. 7. Das Kinzigtal und seine Randgebirge. <br> Die Kinzig entspringt südöstlich von Schlüchtern, nahe bei dem <br> Dörfchen Sterbfritz, am Abhänge des Landrückens, der als Verbin- <br> duugsglied zwischen Vogelsberg, Rhön und Spessart angesehen werden <br> kann. Ihr durchweg südwestlicher Lauf mißt 82 km und gehört aus¬ <br> schließlich dem Regierungsbezirk Cassel, und zwar den Kreisen Schlüchtern, <br> Gelnhausen und Hanau au. Die Kinzig scheidet die Anslänser des <br> Vogelsberges von denen des Spessarts. Die Berge nördlich von der <br> Kinzig gehören zum Vogelsberg, die Berge im Südeu zum Spessart. <br> Daher sagt mau: Das Kinzigtal bildet eine lange, schmale Gasse <br> zwischen Vogelsberg und Spessart. Die südlichen und südwestlichen <br> Ausläufer des Vogelsberges begleiten das Kinzigtal in der Richtung <br> von Soden, Wächtersbach, Gelnhausen und Langenselbold. Ein anderer