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Title:
Heimatkundlicher Anschauungsunterricht im zweiten und dritten Schuljahre
Persons:
Wernecke, Robert
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-8882009
<br> 238 <br> Das dritte Schuljahr. <br> Auch das Regenwasser auf den Straßen, das Wasser der Teiche, Bäche, <br> Flüsse und Seeen verdunstet. Die Dünste steigen in die Luft. Sie sind so <br> fein, daß man sie gewöhnlich nicht sehen kann. In der kalten Luft aber <br> kühlen sie sich ab und werden sichtbar. Wie heißt der sichtbare Wasserdunst <br> an der Erde? Was bildet der Nebel, wenn er sich hoch in der Luft be- <br> findet? Was geschieht, wenn der Wasserdunst in der Luft sich noch weiter <br> abkühlt? Es regnet. Was Wirdaus den Wasserbläschen bei großer Kälte? <br> Schnee, Graupeln. (Hagel aber im heißesten Sommer.) Was bilden <br> die Dünste, wenn sie an den Pflanzen hängen bleiben? Was bildet sich im <br> Winter statt des Taues? Reif. Was geschieht mit dem Wasser durch die <br> Kälte? Dann ist das Wasser nicht mehr tropfbarflüssig, es ist nun ein fester <br> Körper. Ihr werdet nun auch ohne große Mühe die beiden Rätselfragen <br> beantworten können: Wie kann ein Mädchen Waffer in der Schürze tragen? <br> — Wie schreibt man festes Wasser mit drei Buchstaben? <br> III. Wuhen des Wassers. Was sollten wir anfangen, wenn wir kein <br> Wasser hätten! Ohne dasselbe könnten wir gar nicht leben, hätten nichts zu <br> essen und zu trinken, keine Kleider und keine Schuhe. — Das Wasser ist <br> ein kostbares Geschenk des lieben Gottes. <br> Das Wasser dient zum Trinken für Menschen, Tier und Pflanzen. <br> Ohne Wasser würden die Pflanzen verdorren. Wir könnten nichts ernten, <br> kein Obst, kein Gemüse, keine Kartoffeln, keinen Roggen und keinen Weizen. <br> Der Müller hätte nichts zu mahlen, der Bäcker nichts zu backen, und wir <br> nichts zu essen. <br> Das Wasser brauchen wir zum Kochen, zum Waschen unseres Körpers <br> und unserer Kleidung und zum Reinigen anderer Sachen. <br> Das Wasser löscht das Feuer, treibt die Wassermühlen, trägt große <br> Schiffe und dient vielen Tieren, die uns nützlich sind, zum Aufenthalte. — <br> Schaden durch Überschwemmung. <br> Sprachübung. <br> a) Mündlich. <br> Wir haben etwas Wasser in einen Teller und in ejne Glasröhre <br> gegossen und diese über Nacht im Schulzimmer stehen lassen. <br> Während dieser Zeit verminderte sich das Wasser im Teller und <br> war am Morgen ganz verschwunden. <br> Das Wasser hat sich in sehr kleine Bläschen verwandelt. Diese <br> sind aufgestiegen und befinden sich in der Luft als Dunst. <br> Das Wasser im Teller ist verdunstet. <br> Das Wasser im Glasröhrchen ist nicht verdunstet. <br> Die Ursache, daß das Wasser verdunstet, ist die Wärme. <br> wärmer es ist, desto schneller verdunstet das Wasser. Die Verdunstung <br> hängt aber auch ab von der Größe der Oberfläche und von dem