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Title:
Der deutsche Kinderfreund
Persons:
Wilmsen, Friedrich Philipp
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-11875793
<br> XIV, lieber und Gesänge. . 26Z <br> besiegen. Vater, steh' uns gnädig bei, mach' uns aller Feh¬ <br> ler frei. <br> 5. Ach, des Uebels, Gott, ist viel, das uns hier auf <br> Erden drucket; doch d» steckst der Noth ein Ziel, schickst den <br> Tod, der »ns entrücket aus dem Elend dieser Zeit in das <br> Reich der Ewigkeit. <br> 6. Wer mit fester Zuversicht g-lanbensvoll in Jesu Namen <br> diese sieben Worte spricht, kann mit Freuden sagen: Amen. <br> Amen, ja eö soll geschehn, was wir seht von Gott erflehn} <br> 24t Bei einer Schulprüfung. <br> Mcl. Wie schön lcucht'l rc. <br> 1. (§ey mir gegrüßt und feierlich der Prüfung Tag, da <br> rings um mich sich viele Zeugen sammeln! D» kommst, mit <br> dir kommt Freud' und Schmerz; hier freut sich hoch, dort <br> bebt ein Her,, wenn sich dicZengen sammeln. Beifall, Ehre, <br> Lob und Liebe krönen heute Fleiß und Tugend. Heil dir, <br> wohl durchlebte Jugend! <br> 2. Dem Tragen klopft die bange Brust, er fühlet Weh- <br> muth statt der Lust, muß Thorheit nun bereuen. Der aber, <br> der im regen Fleiß die Zeit durchlebt, erntet Preis, und <br> kann sich heute freuen. Alles Gute wird belohnet von dem <br> Vater unsres Lebens, nur der Trage hofft vergebens. <br> 25. Lob der Arbeitsamkeit. <br> I. Arbeit macht das Leben füsi, macht es nie zur Last; der <br> mir hat Bekümmerniß, der die Arbeit haßt. Kräfte gab u»S <br> die Natur zu Beruf und Pflicht, leere Müßiggänger »vr <br> klagen, leben nicht. <br> 2. Arbeit nur giebt frohen Muth, und zufriednen A.'ttn, <br> schafft im Körper rasches Blut, lohnet mit Gewinn. ^ wer <br> wollte nun wohl nicht gern geschäftig seyn? Nicht sti* Leben <br> treu der Pflicht, Gott und Brüdern weihn? <br> XV. <br> SprüchWörter und Denksprüche. <br> 1. Äie Zunge hat kein Bein, schlägt aber Manchem den <br> Rücke» ein. <br> 2. Ein Auge hat mehr Glauben, als zwei Ohren.