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Title:
Der neue Kinderfreund
Persons:
Rochow, Friedrich Eberhard von Türk, W. E. von
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-11282943
<br> „er meine Treue seben wird. Er soll sich noch einmal so <br> „bald erbolen von seiner Krankheit, wann er alles gut fin- <br> „dcn wird, und sich nicht ärgern darf." Martin ward <br> wirklich besser, und gab diesem guten Knecht seine Toch¬ <br> ter zur Ehe; und da er keinen Sohn hatte, so bekam <br> nach Martins Tode der Knecht das Bauergut. <br> Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über <br> wenig getreu gewesen, ich will dich über viel setzen. <br> Matth. 25,2k. Sir. 7,22.23. <br> 25. Kinderlieb. <br> .Zinder! gerne wollen wir, <br> Stets zur Schule gehen; <br> Sorgt der Lehrer doch dafür, <br> Daß wir es verstehen, <br> WaS er lehrt. Es ist nicht schwer, <br> Wie man's jetzo treibet: <br> Leichter wird eS immer mehr, <br> Wer nur fleißig bleibet. <br> Wann wir groß sind, geht's uns wohl, <br> Jeder will uns haben: <br> Denn wir wissen, wie man soll <br> Nützen GotteS Gaben. <br> Wer dem Vrodherrn Nutzen schafft, ' <br> Dem nützt er auch wieder. <br> Faulheit macht uns lasterhaft, <br> Arbeit stärkt die Glieder. <br> Alles Gute kommt von Gott. <br> Segne du die Lehren, <br> Die wir, o du guter Gott, <br> Jetzt so relv.:.d) hören. <br> Segne du an uns dein Wort, <br> Daß wir'S thätig ehren: <br> Dann wird juch in unserm Ort <br> Tugend schnell vermehren. <br> 26. Der Hirte. <br> An einem schönen Morgen sah ein Hirte sein Vieh vor <br> sich weiden. Er hatte eben den 104ten Psalm gelesen; <br> denn er führte beständig seine Bibel und sein Gesangbuch