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Title:
Das Leben in Stadt und Land, in Feld und Wald
Persons:
Bormann, Carl Bormann, Karl
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-13518855
<br> Tafel 15. <br> Der Markt. <br> 28enn ihr dieses Bild nur etwas aufmerksam be¬ <br> trachtet, liebe Kinder, so werdet ihr bald bemerken, daß <br> es einen Markt vorstellt. Der Markt ist ein großer Platz <br> in der Stadt, nach welchem die Landleute wöchentlich <br> einige Male die Garten- und Feldfrüchte bringen, <br> welche sie gewonnen haben, und die sie in ihrer Wirtschaft <br> nicht selbst verbrauchen; sie verkaufen dieselben deshalb an <br> die Bewohner der Stadt, welche keine Gärten haben. Aber <br> nicht nur die Landleute bringen ihre Ware auf den Markt <br> zum Verkauf, sondern auch die Städter, und so erblicken <br> wir hier auf diesem Bilde Schlächter, Zeughändler, Mehl- <br> händler u. s. w. <br> Aus dem bunten Gewühl, das den Markt erfüllt, <br> tritt uns vor allem die Köchin entgegen. Sie ist zeitig <br> ausgegangen, um unter den aus dem Markt feil gehaltenen <br> Waren die Auswahl zu haben; sie hat sich rein und <br> sauber angezogen, einen Marktkorb an den Arm und <br> ein Netz in die Hand genommen, Geld in die Tasche ge¬ <br> steckt und — versehen mit den Aufträgen ihrer Herr¬ <br> schaft, ist sie auf den Markt gegangen. Jetzt hat sie ihre <br> Einkaufe bereits zustande gebracht und kehrt nun befriedigt <br> nach Hause zurück. <br> Die Dame, an der sie vorübergeht, ist etwas später <br> auf dem Markt erschienen. Sie wünscht einen Blumen- <br> rovt m kaufen, den sie einer ibrer Freundinnen m ibrem