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Title:
[2 = Mittelkl]
Persons:
Schätz, Joseph
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-14027911
<br> Erste Abtheilung. <br> Ueligiöse und moralische Lesestücke. <br> Gott. <br> 1. Alles mit Gott. <br> Mit Gott steh' auf, so wird der Tag in das Buch des Le¬ <br> bens geschrieben: mit Gott schlaf' ein, so schlummerst du sanft <br> und kummerlos. Mit Gott zur Schule, so lernst du Worte des <br> Lebens; mit Gott in die Fremde, so kehrst du fröhlich und wohl¬ <br> behalten heim. Mit Gott fang an, so gelingt dein Werk; mit <br> Gott hör' auf, so folgt es dereiust dir nach. Mit Gott in Freuden, <br> so sind sie dir doppelt und ewig süß; mit Gott in Leiden, so <br> sind sie ertragbar und segensreich. Mit Gott in den Tod, so <br> wird er ein friedlicher Heimgang zum Vater; mit Gott in's <br> Grab, so ruhst du im Herrn bis zur herrlichen Auferstehung. <br> 2. Gatt grüße dich! <br> Gott grüße dich! kein and'rer Gruß gleicht dem an Innigkeit. <br> Gott grüße dich! kein and'rer Gruß paßt so zu aller Zeit. <br> Gott grüße dich! wenn dieser Gruß so recht vom Herzen geht, <br> Gilt bei dem lieben Gott der Gruß so viel wie ein Gebet. <br> 3. Es ist nur ein Gott. <br> Die Götzenbilder. <br> Ein frommer Knabe lebte in dem Hause eines Götzendieners <br> und sagte öfters zu ihm: „Es ist nur ein Gott, der Himmel <br> und Erde erschaffen hat. Er küßt die Sonne scheinen und läßt <br> regnen. Er sieht unser Thun und Lassen und hört unsere Gebete. <br> Er, der lebendige Gott, kann uns strafen und belohnen, erretten <br> und verderben. Diese Götzenbilder da sind nur aus Erde gemacht; <br> sie sehen und hören nicht, und können uns weder Gutes noch <br> Böses thun." Allein der Heide gab der Wahrheit kein Gehör. <br> Einmal ging nun der Mann über Feld. Da nahm der <br> Knabe einen Stecken und zerschlug die Götzenbilder. Nur das <br> größte ließ er ganz und gab ihm den Stecken in die Hand: Als <br> der Mann nach Hause kam, rief er zornig: „Wer hat das