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Digitalisierung historischer Schulbücher am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung: Fortsetzung des Projekts „GEI-Digital“

Bis 2015 können Wissenschaftler in rund 1 Mio. digitalisierten historischen Schulbuchseiten ab dem 17. Jahrhundert forschen.

„GEI-Digital“ geht in die zweite Runde: 2009 startete das Projekt, in dem Lehrwerke vom 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts digitalisiert und der Wissenschaft als Quellensammlung zur Verfügung gestellt werden. Nun wird es – gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – bis 2015 fortgesetzt.„GEI-Digital“ ermöglicht und vereinfacht wissenschaftliche Studien zu gesellschaftlichen Werten, zur staatlichen Erinnerungspolitik und zur Identitätsbildung, wie sie über Schulbücher vermittelt wird. Insbesondere bei der Entstehung von Nationalstaaten spielen Schulbücher eine bedeutende Rolle. So werden Lehrwerke in den „sinnstiftenden“ Fächern Geschichte, Geographie und  Staatsbürgerkunde digitalisiert.

Bis 2015 sollen Schulbücher von den Anfängen des staatlichen Schulwesens bis zum Ende des Ersten Weltkrieges digitalisiert werden. Schulbücher, bei denen andere Bibliotheken bereits aktiv waren, werden in „GEI-Digital“ integriert, das so zum zentralen Fachportal für digitale historische Lehrwerke wird.

In der ersten Phase wurden rund 2.000 historische Geschichtsbücher und wertvolle Atlanten aus der Epoche des Deutschen Kaiserreichs digitalisiert. Damit ist ein Korpus von knapp 350.000 Schulbuchseiten entstanden. Bis 2015 sollen es rund 4.000 digitalisierte Schulbücher mit fast 1 Mio. Seiten sein.

Das Langzeitvorhaben „GEI-Digital“ leistet einen wichtigen Beitrag zum Forschungsfeld „Digital Humanities“, das eine Wissensgewinnung und -vermittlung unter den Bedingungen einer ausdifferenzierenden Arbeits- und Medienwelt mit neuen Forschungsansätzen weiter entwickelt.

„GEI-Digital“ ist ein Kooperationsprojekt. Beteiligt sind neben dem GEI die Bibliothek für bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung (BBF/DIPF) und das Gauß-IT-Zentrum der TU Braunschweig.

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