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Meilenstein - GEI-Digital auf halbem Wege zur Million!

Seit dem Start des Digitalisierungsprojektes historischer Schulbücher GEI-Digital im Jahr 2009 sind bis zum heutigen Stand rund 560.000 Seiten aus mehr als 3000 Bänden digitalisiert worden. Bis zum Ende der derzeit laufenden zweiten Projektphase sollen noch gut 300.000 Seiten hinzukommen.

Somit wächst die digitale Schulbuch-Bibliothek des Georg-Eckert-Instituts weiter kontinuierlich an und bietet zahlreichen Wissenschaftlern und Interessierten ein stetig wachsendes Fundament auf dem Gebiet der historischeren Schulbuchforschung. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Langzeitvorhaben digitalisiert Lehrwerke vom 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und stellt sie der Wissenschaft als Sammlung von Primärquellen zur Verfügung.

Mit den Inhalten aus GEI-Digital können sich jetzt beispielsweise Menschen weltweit einen Eindruck von historischen Schulbüchern und der Bezeichnung von Regionen, Orten und Staaten machen, wie sie heute kaum mehr in der allgemeinen Wahrnehmung präsent sind. Anfang des 20. Jahrhunderts lernten Schüler im Geographieunterricht, dass der Kilimandscharo (auch als Kaiser-Wilhelm-Spitze bezeichnet) mit 5895 m der höchste Berg im Deutschen Reich war. Dementsprechend häufig wurde der Berg auch in kolorierten Abbildungen [Link: urn:nbn:de:0220-gd-5940879] in Schulbüchern dargestellt. So können Interessierte die Perspektive der Schüler von vor über hundert Jahren mit der heutigen vergleichen.

"GEI-Digital" ist ein Kooperationsprojekt. Beteiligt sind neben dem GEI die Bibliothek für bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung (BBF/DIPF) und das Gauß-IT-Zentrum der TU Braunschweig.

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