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Über das Projekt

Schulbücher sind eine Quelle, die sich ideal eignet, um Sinnwelten und Werte in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt und die politische Legitimation von Gesellschaften zu untersuchen.

Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) hat im August 2009 begonnen, seine deutschen historischen Schulbücher ausgewählter Fächer zu digitalisieren. Dabei werden die Bestände des GEI sowohl durch die Digitalisierung von Schulbüchern weiterer Partner-Bibliotheken, als auch durch die Einbindung von bereits in anderen Bibliotheken digitalisierten Schulbüchern ergänzt. Das GEI verfolgt damit langfristig das Ziel, möglichst alle in deutschen Bibliotheken noch vorhandenen, meist aber schwer zugänglichen Lehrwerke vom 17. Jahrhundert bis zum Ende des Nationalsozialismus zusammenzuführen, formal und inhaltlich zu erschließen und im Volltext der Forschung und einem breiten, internationalen Nutzerkreis zugänglich zu machen. Gleichzeitig wird auch das Ziel einer langfristigen Erhaltung der Schulbücher als nationales Kulturgut verfolgt.

Derzeit konzentriert sich das Digitalisierungsprojekt auf urheberrechtsfreie Werke, die in der Zeit zwischen dem ersten Aufkommen des Schulbuches im 17. Jahrhundert bis zum Ende des Kaiserreiches im Jahre 1918 erschienen sind. Perspektivisch strebt das GEI auch die Digitalisierung historischer Schulbücher über diesen Zeitraum hinaus an.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Gesamtvorhaben seit 2009 in unterschiedlichen Förderlinien.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Digitalisierungszentrum der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung konzipiert. Unterstützung erhielt das GEI dabei auch von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Universitätsbibliothek Augsburg.

Es ist vorgesehen, dass alle in den Schulbüchern enthaltenen Abbildungen erschlossen und in das digitale Bildarchiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, die Pictura Paedagogica Online, aufgenommen werden.

Die Server sowie die Speicher- und Backup-Systeme werden durch das Gauß -IT-Zentrum der TU-Braunschweig auf der Grundlage des Kooperationsvertrags zwischen beiden Einrichtungen gehostet.

Die Digitalisierung wird vom MIK-Center in Berlin durchgeführt. Als Digitalisierungs-Plattform wird das Open-Source-System Goobi eingesetzt.

Weitere Informationen zu Partnern und Beteiligten finden Sie auf der Partner-Seite.

Digitalisierungsbeirat

Für das Projekt konnten Expertinnen und Experten gewonnen werden, die das GEI hinsichtlich der Schwerpunktsetzung beraten. Mitglieder sind Prof. em. Dr. Wolfgang Jacobmeyer (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Prof. Dr. Luigi Cajani (Universität Rom), Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz (TU Braunschweig) und Dr. Christian Ritzi (BBF Berlin).