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Title:
Erstes Lesebuch
Persons:
Flügge, Heinrich Friedrich
PURL:
https://gei-digital.gei.de:443/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-19706090
<br> 47 <br> 4. Aus Blumen und aus Vogelsang <br> Weiß er sich nichts zu machen, <br> Haßt warmen Trank und Liederklang <br> Und alle warmen Sachen. <br> 5. Doch wenn die Füchse bellen sehr, <br> Wenns Holz im Ofen knittert, <br> Und um den Ofen Knecht und Herr <br> Die Hände reibt und zittert; <br> 6. Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht, <br> Und Deich und Seen krachen: <br> Das klingt ihm gut, das haßt er nicht, <br> Dann will er todt sich lachen. <br> 7. Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus <br> Beim Nordpol an dem Strande; <br> Doch hat er auch ein Sommerhaus <br> Im lieben Schweizerlande. <br> 8. Da ist er denn bald dort, bald hier, <br> Gut Regiment zu führen; <br> Und weunn er durchzieht, stehen wir <br> Und sehn ihn an und frieren. <br> 93. Der Vogel am Penlter. <br> An das Penster klopft es: „Pick! Pick! <br> Macht mir doch auf einen Augenblick. <br> Dick fãllt der Schnee, der Vud geht kalt; <br> Ieh habe kein Putter, erfriere bald. <br> Liebe Leute, o labt miceh ein; <br> Will auch immmer recht artig sein.“ <br> 2. Sie lieben ihn ein in leiner Noth. <br> Er suehte sieh manches Krümchen Brot, <br> Blieb fröhlich manehe Woche da. <br> Doch als die Sonne durehs Eenster sab, <br> Da sab er immer so traurig dort; <br> Sie machten ihm auf: huleh war er fort. <br> 94. Der Tannenbaum. <br> 1. O Tannenbaum, o Tannenbaum, <br> Wie treu sind deine Blätter! <br> Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, <br> Nein, auch im Winter, wenn es schneit. <br> O Tannenbaum, o Tannenbaum, <br> Wie treu sind deine Blätter!