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Title:
[Theil 6]
Persons:
Lüben, August Nacke, Carl
PURL:
https://gei-digital.gei.de:443/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-14051593
<br> 40 <br> Von süßem Sanftmuthsöle, <br> Mein Geist, Gemüthe, Kraft und Sinn <br> Ist Gott ergeben, schaut auf ihn. <br> 4. Fällt's euch zu schwer? ich geh' voran, <br> Ich steh' euch an der L>eite, <br> Ich kämpfe selbst, ich brech' die Bahn, <br> Bin Alles in dem Streite. <br> Ein böser Knecht, der still darf steh'n, <br> Wenn er den Feldherrn an sieht geh'n. <br> 5. Wer seine Seel' zu finden meint, <br> Wird sie ohn' mich verlieren; <br> Wer sie um mich verlieren scheint, <br> Wird sie in Gott einführen. <br> Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir, <br> Ist mein nicht werth und meiner Zier. <br> 6. So laßt uns denn dem lieben Herrn <br> Mit Leib und Seel' nachgehen, <br> Und wohlgemuth, getrost und gern <br> Bei ihm in Leiden stehen; <br> Denn wer nicht kämpft, trägt auch die Krön' <br> Des ew'gen Lebens nicht davon. <br> Joachim Neander, <br> geboren 1650 in Bremen von reformirten Eltern, studirte Theologie, wurde <br> durch den Prediger Under-Eyck (in Bremen) für die orthodoxe christliche An-- <br> schauung gewonnen, durch Spener darin bestärkt und befestigt, 1674 Rector <br> der reform. Schule in Düsseldorf, dort aber seines Glaubens wegen verfolgt <br> und vertrieben, 1679 zum Prediger feiner Vaterstadt berufen, starb den 3t. <br> Mai 1680. — Der bedeutendste Liederdichter der reformirten Kirche, der <br> Paul Gerhardt derselben — „Komm', o komm', du Geist des Lebens." „Sieh', <br> hier bin ich, Ehrenkönig." „Wie flieht dahin der Menschen Zeit." <br> 29. Der Lobende. <br> 1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, <br> Meine geliebete Seele, das ist mein Begehren, <br> Kommet zu Häuf', <br> Psalter und Harfe wacht auf, <br> Lasset die Musicam hören! <br> 2. Lobet den Herren, der Alles so herrlich regieret, <br> Der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet. <br> Der dich erhält, <br> Wie es dir selber gefällt; <br> Hast du nicht dieses verspüret?