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Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis Augustus (Teil 4)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN620612088
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6645706
Title:
Lehrbuch für den Geschichtsunterricht an höheren Lehranstalten
Author:
Pfeifer, Wilhelm
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN620612762
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7568187
Title:
Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis Augustus
Shelfmark:
HEG-II 35(1,04)-4
Author:
Pfeifer, Wilhelm
Volume count:
Teil 4
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
mit einem Bilderanhange zur Kunst- und Kulturgeschichte ; Lehraufgabe der Obersekunda

Chapter

Title:
Erster Teil. Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Aus der ältesten Geschichte bis zum 6. Jahrh. v. Chr.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch für den Geschichtsunterricht an höheren Lehranstalten
  • Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis Augustus (Teil 4)
  • binder
  • Title page
  • Vorbemerkung
  • Inhaltsübersicht
  • Erster Teil. Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte
  • I. Aus der ältesten Geschichte bis zum 6. Jahrh. v. Chr.
  • II. Das 6. Jahrhundert
  • III. Die Perserkriege
  • IV. Athen
  • V. Der Peloponnesische Krieg
  • VI. Bis zur Schlacht von Chäronea
  • VII. Die hellenistische Zeit
  • Zweiter Teil. Die Hauptereignisse der römischen Geschichte
  • Kanon der einzuprägenden Jahreszahlen
  • Bilderanhang
  • binder

Full text

4 Erster Teil. Die Hauptereignisse der griechischen ©efchichte. 
Auch die Nomadenhorde besitzt eine Verfassung; sie steht unter der 
Führung eines Oberhauptes, das gewisse Ehrenvorrechte genießt, mit den 
Häuptern der Familien Rat und Gericht abhält und den Befehl in der Fehde 
übernimmt. Aber alle Verhältnisse erhalten sich stationär; Feindschaft und 
Freundschaft erbt zwischen den einzelnen Horden von Geschlecht zu Ge- 
schlecht fort; Recht, Sitte, Gewohnheit bleiben unverändert. 
Unter einer Menge von Menschen dagegen, die nach Millionen zählt, 
Frieden und Ordnung aufrecht zu erhalten, große gemeinsame Arbeiten 
zu unternehmen, die Mittel zu ihrer Durchführung zu erheben und sicher 
zu stellen, erfordert ein Heer von höheren und niederen Beamten, eine 
ausgebildete staatliche Gewalt. 
Das seßhafte Volk ist aber trotz seiner höheren Kultur und besseren 
staatlichen Ordnung nicht in jeder Beziehung dem Nomaden überlegen. 
Dieser ist in der Regel der bessere Krieger. Die Gewöhnung an große 
Entbehrungen und beständige Gefahren, die unaufhörliche Übung kriegerischer 
Tüchtigkeit machen ihn zum gefährlichen Gegner; überdies ist die Horde 
durch ihre Wanderungen an Marschdisziplin gewöhnt. Diese kriegerischen 
Eigenschaften büßt das seßhaft gewordene Volk leicht ein; es erleidet das 
Schicksal, dem Angriff der Nomaden zu erliegen. Denn die Nomaden 
trachten nach reichem Kulturland und suchen sich seine Schütze anzueignen: 
so die Kassiten in Babylonien, die Hyksos in Ägypten, Meder und Perser 
unterwerfen Mesopotamien, später stürmen die Kelten gegen die Kultur- 
läuder des Mittelmeeres, die Germanen endlich lassen sich im römischen 
Reiche nieder. Ist der Wandernde eingedrungen, so erleidet er dasselbe 
Schicksal, das wir mit großer Deutlichkeit z. B. an den Goten beob- 
achten, er nimmt Kultur und Sprache des Besiegten an, ja geht endlich 
in dem besiegten Volke auf. Steht aber dem wandernden Volke ein seß- 
Haftes von so großer kriegerischer Tüchtigkeit gegenüber, wie das römische, 
so muß es sich zur Seßhaftigkeit entschließen und empfängt durch den 
Verkehr im Frieden oder durch die eigene Unterwerfung die Anfänge der 
höheren Gesittung; so Iberer, Kelten und zum Teil die Germanen. Der 
Krieg ist in diesen Fällen der Vermittler der Kultur. 
Die Völker des Orients. 
Die Völker des Orients sind Völker von einer hochentwickelten Kultur, 
alle späteren Völker haben von ihnen gelernt. Die Beobachtung der Ge- 
stirne. die Einteilung der Zeiten. Zahl. Maß und Gewicht sind von ihnen 
-ausgegangen, der größte wirtschaftliche Fortschritt, die Verwertung de* 
Edelmetalls als Geld, ist ihnen gelungen: sie haben die bewnndernnge- 
würdigste Erfindung des menschlichen Geistes, die Fixierung der Sprache 
durch die Schrift, gemacht. Die religiösen Gedanken der Hebräer haben auf 
alle Zeiten den tiefsten Einfluß ausgeübt.
	        

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Citation recommendation

Neubauer, Friedrich. Quellenbuch Zur Geschichte Des Neunzehnten Jahrhunderts Für Höhere Lehranstalten. Halle a. d. S.: Verl. der Buchh. des Waisenhauses, 1910. Print.
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