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[Teil 1 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 1 = Sexta, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1015749232
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15873749
Title:
Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
Editor:
Hentschel, Curt
Hey, Gustav (02.01.1847-15.08.1916)
Lyon, Otto (10.01.1853-01.07.1912)
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1890
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1015750346
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15873561
Title:
[Teil 1 = Sexta, [Schülerband]]
Shelfmark:
DCG-II 77(2,1890)-1
Volume count:
Teil 1 = Sexta, [Schülerband]
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1890
Edition title:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
A. Prosa
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Märchen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Teil 1 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 1 = Sexta, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kanon der zu lernenden Gedichte
  • A. Prosa
  • Märchen
  • Deutsche Sagen und Schwänke
  • Sagen aus dem Altertume
  • Geschichtliches
  • Erzählungen
  • Fabeln
  • Naturgeschichtliches
  • Aus der Länder- und Völkerkunde
  • B. Poesie
  • binder

Full text

20 
Königstochter, Dornröschen genannt, schon seit hundert Jahren 
schliefe, und mit ihr schliefe der König und die Königin und der 
ganze Hofstaat. Er wusste auch von seinem Grossvater, dass 
schon viele Königssöhne gekommen wären und versucht hätten 
durch die Dornenhecke zu dringen, aber sie wären darin hängen 
geblieben und eines traurigen Todes gestorben. Da sprach der 
Jüngling: „Ich fürchte mich nicht, ich will hinaus und das schöne 
Dornröschen sehen." Der gute Alte mochte ihm abraten, wie er 
wollte, er hörte nicht auf seine Worte. 
Nun waren aber gerade die hundert Jahre verflossen, und 
der Tag war gekommen, wo Dornröschen wieder erwachen sollte. 
Als der Königssohn sich der Dornenhecke näherte, waren es lauter 
grosse, schöne Blumen, die thaten sich von selbst auseinander 
und liessen ihn unbeschädigt hindurch, und hinter ihm thaten 
sie sich wieder als eine Hecke zusammen. Im Schlosshofe sah 
er die Pferde und scheckigen Jagdhunde liegen und schlafen, auf 
dem Dache safsen die Tauben und hatten das Köpfchen unter 
den Flügel gesteckt., Und als er ins Haus kam, schliefen die 
Fliegen an der Wand, der Koch in der Küche hielt noch die 
Hand, als wollte er den Jungen anpacken, und die Magd sass 
vor dem schwarzen Huhne, das sollte gerupft werden. Da ging 
er weiter und sah im Saale den ganzen Hofstaat liegen und 
schlafen, und oben bei dem Throne lag der König und die Königin. 
Da ging er noch weiter, und alles war so still, dass einer seinen 
Atem hören konnte, und endlich kam er zu dem Turme und öffnete 
die Thüre zu der kleinen Stube, in welcher Dornröschen schlief. 
Da lag es und war so schön, dass er die Augen nicht abwenden 
konnte, und er bückte sich und gab ihm einen Kuss. Wie er 
es mit dem Kusse berührt hatte, schlug Dornröschen die Augen 
auf, erwachte und blickte ihn ganz freundlich an. Da gingen 
sie zusammen herab, und der König erwachte und die Königin 
und der ganze Hofstaat und sahen einander mit grossen Augen 
an. Und die Pferde im Hofe standen auf und rüttelten sich; 
die Jagdhunde sprangen und wedelten; die Tauben auf dem Dache 
zogen das Köpfchen unterm Flügel hervor, sahen umher und 
flogen ins Feld; die Fliegen an den Wänden krochen weiter; das 
Feuer in der Küche erhob sich, flackerte und kochte das Essen; 
der Braten fing wieder an zu brutzeln; der Koch gab dem 
Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie, und die Magd rupfte das 
Huhn fertig. Und da wurde die Hochzeit des Königssohnes mit 
dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert, und sie lebten vergnügt 
bis an ihr Ende. Brüder Grimm.
	        

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Vogel, Theodor et al. [Teil 1 = Sexta, [Schülerband]]. Leipzig: Teubner, 1890. Print.
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