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Allgemeine Weltgeschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN619132639
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6894971
Titel:
Allgemeine Weltgeschichte
Signatur:
HEG-II 23(1,10)
Autor*in:
Ernsing, Rudolf
Pigge, Heinrich
Widmann, Simon Peter
Erscheinungsort:
Münster in Westf.
Verlag:
Aschendorff
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
zugehöriger illustrierter Abriß der Kunstgeschichte ist besonders erschienen

Kapitel

Titel:
D. Die Zeit der Bildung großer Territorialherrschaften. Blütezeit der Städte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine Weltgeschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Orientalische Geschichte
  • Griechische Geschichte. Land und Leute Griechenlands
  • Römische Geschichte. Land und Leute Italiens
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Das germanische Altertum
  • B. Das Zeitalter der fränkischen Herrschaft
  • C. Die deutsche Kaiserzeit. Von den sächsischen Kaisern bis zum Untergange der Staufen (Blüte des Rittertums)
  • D. Die Zeit der Bildung großer Territorialherrschaften. Blütezeit der Städte
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Die Zeit der unumschränkten Fürstengewalt (von 1648 - 1789)
  • B. Die Zeit des Ausgleichs zwischen Fürstengewalt und Volkssouveränität durch den Konstitutionalismus: 1789 bis zur Gegenwart
  • Stammtafel
  • Einband

Volltext

Kaiser aus dem Hause Habsburg. 113 
dem religiösen Gegensatz machte sich immer schärfer der nationale 
geltend, neben dem politischen der soziale. Ein großer Teil (Adel und 
Universität) forderte hauptsächlich die Zulassung des Laienkelches (Kalix- 
tiner), dagegen verlangten die Taboriten (nach der neugegründeten Stadt 
Tabor) vollständige Gleichheit, Wegfall des Adels und der Geist- 
lichkeit und Aufhebung jedes Privateigentums. Die revolutionäre 
Strömung erhielt die Oberhand. Ihr Führer Johann Ziska verstand 
es, die Bauernmassen zu begeistern und in genialer Weise in den Kämpfen 
gegen die schwerfälligen Ritterheere zu verwenden. Papst Martin V. ließ 
gegen die fanatischen Hnssiten das Kreuz predigen; aber die Kreuzheere 
kamen nur langsam zusammen, die Führer waren uneinig, so kam es, daß 
sie den Hussiten nicht standhalten konnten (Deutsch-Brod, Außig, Mies). 1422- 
Die fortwährenden Kriegszüge der „hnfsitischen Feldgemeinde" vernichteten 
die Kultur Böhmens, das unter der Fürsorge Karls IV. sich hoch ent¬ 
wickelt hatte; der wirtschaftliche Niedergang zwang zu Plünderungszügen 
in die benachbarten Länder (besonders Sachsen und Brandenburg). Furcht- 
bare Verwüstnngen bezeichneten im ganzen Lande den Weg, den die 
Hussiteu genommen hatten. Allmählich wurde der Gegensatz der beiden 
hussitischen Richtungen immer schärfer; mit den gemäßigten Kalixtinern 
knüpfte das inzwischen in Basel zusammengetretene Konzil Verhandlungen 
an. Als ihnen in den Prager Kompaktaten der Laienkelch zugestanden 
wurde, kehrten sie wieder zur Kirche zurück. Die Taboriten, an deren taten 1434. 
Spitze nach Ziskas Tode die beiden Prokope getreten wcrreit, wurden in 
der Schlacht bei Böhmisch-Brod vollständig geschlagen. Aus dem Rest^^A° 
bildeten sich die böhmischen und mährischen Brüder. Nach Bestätignng 
der Prager Kompaktaten wurde Sigismund als König von Böhmen in 
Prag zwei Jahre später anerkannt. Im folgenden Jahre starb er 
Znaym. Dem lebenslustigen, ritterlichen, freigebigen Fürsten fehlte es 1437. 
an Tatkraft und Ausdauer; trotz guten Willens und mancher ehrlichen 
Bestrebungen hatte seine Regierung daher nur wenig Erfolg. 
III. Kciifer aus dem Baute ßabsburg 1438—1740. 
§ 79. Hlbredit II. 1438—39. Nach dem Tode Sigismunds gingen 
seine Länder in den Besitz seines Schwiegersohnes Albrecht von Österreich 
über. Diese Vereinigung des böhmisch-luxemburgischen Besitzes mit dem 
habsburgisch- österreichischen legte den Grund zu der Habs bürg ischen 
Weltmacht. Kein Reichssürst hätte es wagen können, sich mit Albrecht 
zu messen, daher wählten ihn die Kurfürsten zum deutschen König. Er 
sicherte sich zunächst Böhmen und suchte dann Ungarn gegen einen Einfall 
der Türken zu schützen, wurde aber von einer schweren Krankheit, erst 
42 Jahre alt, dahingerafft. 
Weltgeschichte für die Oberstufe d. Studienanst. 2. Bd. 8 
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Zitierempfehlung

Ernsing, Rudolf, Heinrich Pigge, and Simon Peter Widmann. Allgemeine Weltgeschichte. Münster in Westf.: Aschendorff, 1910. Print.
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