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Erster Band, Deutschland im Allgemeinen enthaltend (Bd. 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN78034877X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13732636
Title:
Deutschland und seine Bewohner
Author:
Hoffmann, Karl Friedrich Vollrath (15.07.1796-30.08.1842)
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Scheible
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks,pre-1871
Publication year:
1836
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Handbuch der Vaterlandskunde für alle Stände

Volume

Persistent identifier:
PPN78034913X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13732641
Title:
Erster Band, Deutschland im Allgemeinen enthaltend
Shelfmark:
GL-I 34(1,1836)-1
Author:
Hoffmann, Karl Friedrich Vollrath (15.07.1796-30.08.1842)
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Scheible
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks,pre-1871
Publication year:
1836
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Erstes Hauptstück. Deutschlands Boden
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Gebirge Deutschlands
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Das Alpengebirge
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutschland und seine Bewohner
  • Erster Band, Deutschland im Allgemeinen enthaltend (Bd. 1)
  • binder
  • frontispiece
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt des ersten Theiles
  • Prepage
  • Erste Abtheilung. Deutschland im allgemeinen
  • Einleitung
  • Erstes Hauptstück. Deutschlands Boden
  • Lage des deutschen Landes
  • Gränzen
  • Größe
  • Allgemeine Ansicht der Oberfläche
  • Gebirge Deutschlands
  • Geognostische Uebersicht
  • 1. Geognostische Uebersicht der Alpen und ihres Gebiets
  • 2. Geognostische Uebersicht des Juragebirges, mit Einschluß der schwäbischen und fränkischen Alp
  • 3. Der Schwarzwald
  • 4. Der Odenwald und Spessart, mit ihren Umgebungen
  • 5. Die Vogesen oder der Wasgau
  • 6. Das Reinthal zwischen Basel und Mainz
  • 7. Die Hardt und das saarbrück'sche Kohlengebirge
  • 8. Das reinische Uebergangs- oder Schiefergebirge
  • 9. Die Wetterau, das Rhön- und Vogelsgebirge, und die hessischen Gebirge
  • 10. Der Harz
  • 11. Der thüringer Wald und der Frankenwald
  • 12. Das Fichtelgebirge
  • 13. Das Erzgebirge mit dem angränzenden Sachsen
  • 14. Die Sudeten sammt Schlesien
  • 15. Das böhmisch-baier'sche Waldgebirge mit Böhmen
  • 16. Das böhmisch-mährische Gebirge sammt Mähren
  • 17. Die Karpaten mit dem angränzenden Ungarn
  • 18. Die norddeutsche Ebene
  • Geologische Fragmente in Beziehung auf die deutschen Gebirge
  • Deutschlands Mineralquellen
  • Zweites Hauptstück. Deutschlands Gewässer
  • Drittes Hauptstück. Witterung
  • Viertes Hauptstück. Naturerzeugnisse
  • Fünftes Hauptstück. Bewohner
  • binder

Full text

Deutschlands Boden. 
46 
bestimmteren Umbildungen, im Gegensatze von Sommer und Winter. 
Wärmewechsel und neue Befeuchtung dauern fort, die Masse dehnt sich 
auS, zieht sich wieder in ihren einzelnen Körnern zusammen, und feuchtet 
sich wieder an. Dadurch ist sie in fortwährender Spannung. Jedes Jahr 
legt seine neue Schichte an, die nicht nur für sich in fortgesetzter Thätig¬ 
keit, sondern auch mit den älteren und lieferen Schichten in Spannung 
ist. Darin liegt der erste Grund des Größerwerdens der Körner, des 
Wachsens der Gesamintmasse, des Reißens in Schrunde und des Aus¬ 
treibens fremder Körper. 
Eben so viel, als jedes Jahr die Firn- (keinesweges die Glättscher-) 
Masse an der Oberfläche zunimmt, eben so viel schmilzt im Durchschnitte 
an der untern weg. Es giebt aber unbestiinmte Perioden ungewöhnlichen 
Anhäufens und ungewöhnlichen Abschmelzen-. Das Abschmelzen von un¬ 
ten scheint weit gleichförmiger vor sich zu gehen, als die Anhäufungen 
von außen. 
So lange die Masse noch, im eigentlichen Sinne, blos gekörnt ist, 
werfen sich die Schrunde nach oben. Die Hitze des Tages und des Som¬ 
mers löset die Masse in die einzelnen Theile anf, ohne sie zu zerreißen. 
Wenn aber durch lange Reihen von Zusammenziehung, Tränkung und 
Ausdehnung die körnige Masse sich mehr kristallinisch zu fügen beginnt, 
fängt zugleich das einzelne Korn ail flächig zu werden, und sich zwischen 
die umgebenden Körner hinein zu drängen. 
Die Glättscherkörner oder Glättscherkristalle sind am Ausgange der 
Glättscher am größten, oder je länger die Glättscher sind, und je weiter 
sie sich thalabwärts schieben, desto größer pstegt das Korn zu sein. Am 
Aletschglättscher z. B. ist es weit größer, als am Rosenlaniglättscher.. 
Wenn man vom Ausgange eines Glättschers ihn entlang emporsteiget, 
findet man, nach und nach, das Glättscherkorn kleiner werden. Am Aletsch 
z. B., unter dem Elsenhorn, fand Hugi die Kristalle über 2 Zoll groß. 
Eine Stunde weiter aufwärts, am Mörilersee, waren sie nur stark nu߬ 
groß, noch zwei Stunden weiter waren sie viel kleiner und gingen end¬ 
lich in Firn über. 
Am Glättscherende ist an der untern und obern Fläche, so wie in 
der Mitte der Masse, das Korn in der Größe sich ziemlich gleich; wenn 
man hingegen der Firnlinie sich nähert, oder noch weit mehr, wenn man 
über dieselbe zu den höchsten Punkten steigt, findet man, daß von der 
Oberfiäche des Glättschers oder Firns gegen die Tiefe die Größe des 
Kornes Zunimmt. Wenn man oberhalb der Firnlinie den Firn aufgräbt, 
findet inan ihn schon in der Tiefe von einigen Fuß glättscherartig werden. 
In einer Höhe von etwa 12.000 Fuß dagegen tritt diese Umwandlung 
erst in den untern Schichten ein. Diese Thatsachen rechtfertigen den
	        

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Hoffmann, Karl Friedrich Vollrath. Erster Band, Deutschland Im Allgemeinen Enthaltend. Stuttgart: Scheible, 1836. Print.
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