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Europa (Teil 2, Abt. 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN722906692
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6186720
Titel:
Adolf Tromnaus Lehrbuch der Schulgeographie
Autor*in:
Schöne, Emil
Tromnau, Adolf
Erscheinungsort:
Halle a.d.S.
Verlag:
Schroedel
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN722909586
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6188863
Titel:
Europa
Signatur:
GEL-II 19(2,02)-2,2
Autor*in:
Schöne, Emil
Tromnau, Adolf
Bandzählung:
Teil 2, Abt. 2
Erscheinungsort:
Halle a. d. S.
Verlag:
Schroedel
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
2., auf Grund der neuen ministeriellen Bestimmungen vom 1. Juli 1901 neu bearb. u. verm. Aufl. von Emil Schöne [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
B. Südeuropa
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Adolf Tromnaus Lehrbuch der Schulgeographie
  • Europa (Teil 2, Abt. 2)
  • binder
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsübersicht
  • Werbung
  • A. Mitteleuropa
  • B. Südeuropa
  • C. Das nordwesteuropäische Schollenland
  • D. Die russisch-skandinavische Tafel
  • Abschluß. Tabellen zur Kulturgeographie
  • Werbung
  • binder

Volltext

— 72 — 
Königs ist, Tie Bewohner Roms nähren sich zum großen Teil von den 
Fremden, die entweder als Künstler oder als Studierende der beiden Univer- 
ntäten (der königlichen und der päpstlichen) sich längere Zeit in der Stadt auf- 
halten oder als Reisende besonders zu Festzeiten dort kürzere Zeit verweilen. 
Nur im August und September, wo sich der Einfluß der Fieberluft besonders 
geltend macht, sieht Rom still und leer aus. 
Zu den wichtigsten Resten a l t kl a s si s ch e r Baudenkmäler gehört 
das Forum Roman um am Fuße des Capitolinus, eine große Trümmer- 
statte mit Ruinen wichtiger Bauten auf dem Platz oder in seiner Umgebung. 
Unter den Tempeln ist das Pantheon des Agrippa, von den Triumph- 
bögen der des Titus, unter den Säulen die Traf ans sänle zu nennen. — 
Das Kolosseum ist der Rest eines großartigen Amphitheaters für 90000 
Zuschauer. Das Grabmal des Hadrian ist seit dem 5. Jahrhundert zu 
einer Festung, der Engels bürg, umgewandelt. Andere großartige Reste 
alter Baukunst sind die Kai serpaläst e auf dem Palatinus und die Thermen, 
einst prachtvolle öffentliche Badeanstalten. — Zu den christlichen Denk- 
mälern gehören die Katakomben, ein Gewirr von unterirdischen Gängen, 
die in den ersten Jahrhunderten der christlichen Kirche als Versammlungs- und 
Begräbnisstätten dienten und an ihren Wänden die Anfänge der christlichen 
Skulptur aufweisen. Das wichtigste christliche Bauwerk ist indes die Peters- 
kirche, nicht allein die größte unter den 350 Kirchen Roms, sondern die erste 
der ganzen Erde*). Sie erhebt sich am Westende des mit Säulengängen ein- 
gefaßten Petersplatzes und ist in italienischer Bauweise'^) ausgeführt. 
Uber dem Hochaltar wölbt sich die von Michelangelo (mikelandschelo) ge- 
schaffene Hauptkuppel; unter dem Altar sind die Gräber von Petrus und Paulus. 
An die Peterskirche stößt der Vatikan, der Residenzpalast des Papstes. Er 
bildet gewissermaßen eine kleine Stadt für sich und hat in seinen Tausenden 
von Sälen, Zimmern und Kapellen ganz bedeutende Sehenswürdigkeiten. Dazu- 
gehören die Gemälde von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle, die 
Frescomalereien von Raphael in den Festsälen, die große Sammlung von 
Denkmälern des klassischen Altertums (Laokoon-Gruppe, Apoll von Belvedere), 
und der ersten christlichen Jahrhunderte, die großartige Bibliothek u. a. m. 
Zum souveränen Besitz des Papstes gehört außer dem Vatikan noch der Palast 
des Lateran im <5)5. der Stadt mit der päpstlichen Pfarrkirche zu St. Johann. 
— Auch im Quir inal, dem Residenzpalast des Königs, und in den zahl- 
reichen Privatpalästen befinden sich wertvolle Kunstsammlungen. 
Civita Vecchia (tschiwita wekkia), Hafen von Rom, nw. der Stadt 
gelegen und durch Eisenbahn mit ihr verbunden. Der alte Hafen C ft i a am 
Ausfluß des Tiberflusses ist gänzlich versandet. Die Ruinen der alten Hasen- 
stadl liegen 1 km vom Meere. Das heutige Ostia ist ein unbedeutender £rt. 
b) Siiditcilieil umfaßt die neapolitanischen Provinzen: 1. (5am- 
panien, 2. Apnlien, 3. die Basilicata (zwischen Apnlien und 
Calabrien) und 4. Calabrien. 
1. Neapel (544 Tsd. E.), größte Stadt Italiens, sehr 
schön am gleichnamigen Golf inmitten der Fruchtgefilde Campaniens 
gelegen. („Sieh' Neapel nnd stirb!") Die volksbelebte Stadt ist der 
zweite Handelsplatz Italiens und hat auch eine Universität. Die ehe- 
Sem übel berüchtigte niedere Volksklasse der Lazzaroni zeigt sich heute 
arbeitsam, genügsam und gewandt in jeglicher Hantierung. ' ) Zu den 
sehenswertesten Punkten der Umgegend Neapels gehören der Ve f uv, das teil- 
weise wieder bloßgelegte Pompeji, die Insel C a p r i mit der b l a u e n G r o t t e, 
die fruchtbaren und dichtbevölkerten Inseln Procida und Jsch ia (iskia) und 
die Ruinen des alten, üppigen Bajä am Golf von Pozzuoli (poddsuoli)^ 
*) 187 in lang, 150 m hoch (mit dem Kreuz). 
**) Italienische Hochrenaissance. 
***) Vergl. dagegen „Lazzaroniglück" von Anastasius Grün.
	        

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