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[Teil 2 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 2 = Sexta, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN817735615
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14083760
Titel:
Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Diesterweg
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. C nach Maßgabe d. "Lehrpläne für d. höheren preußischen Schulen" bearb. von E[mil] Scholderer
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1010816977
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15260781
Titel:
[Teil 2 = Sexta, [Schülerband]]
Signatur:
DCG-II 16(20,03)-2
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Winneberger, Oskar (20.01.1857-11.05.1931)
Höfler, Franz (01.04.1843-18.07.1907)
Scholderer, Emil
Paldamus, Friedrich Christian
Bandzählung:
Teil 2 = Sexta, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Moritz Diesterweg
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1903
Ausgabenbezeichnung:
nach Maßgabe der "Lehrpläne für die preußischen höheren Schulen vom Jahre 1901" bearbeitete von Dr. E. Scholderer, zwanzigste Auflage Ausgabe C [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Prosa
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
V. Aus der Geschichte
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Teil 2 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 2 = Sexta, [Schülerband])
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorwort zur fünfzehnten Auflage
  • Begleitwort zur neuen Ausgabe
  • Vorwort zum Sexta-Band. (Zwanzigste Auflage.)
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • II. Inhaltsverzeichnis. (Nach den Verfassern [Quellen] geordnet.)
  • Kanon der zum Auswendiglernen bestimmten Gedichte
  • Prosa
  • I. Erzählungen
  • II. Fabeln
  • III. Märchen
  • IV. Sagen
  • V. Aus der Geschichte
  • VI. Aus der Erdkunde
  • VII. Aus der Natur
  • Poesie
  • Einband

Volltext

Froning u. Wewer: Arminius, der Befreier Germaniens. 
117 
Bürgerrecht und den Rang eines römischeil Ritters. Hieraus kehrte er 
nach Deutschland zurück mit der Hoffnung, bald das römische Joch 
abschütteln zu können. 
3. Die Hermannsschlacht. 9 n. Chr. 
Armins erster Gang war zu Varus, dem er von Kaiser Augustus 
wichtige Botschaft überbrachte. Sein ganzes Wesen erweckte Vertrauen, 
und leicht ließ sich Varus von ihm täuschen. Bald war Armin das 
Haupt einer Verschwörung der Cherusker und der benachbarten Volks¬ 
stämme. Da wurde dem Varus die Nachricht gebracht, daß sich einige 
entfernte Stämme erhoben hätten, und er zog in ^Begleitung der Ver¬ 
schworenen mit einem Heere dahin. Unter den: Vorwände, Hilfs¬ 
truppen zu holen, verließen die germanischen Fürsten auf dem Wege 
das Heer und riefen nun das ganze Volk zilvr Entscheidungskampfe 
auf. Als sich der langgestreckte Heereszug der Römer mit seinenr 
Troß von Kaufleuten, Knechten, Weibern llnd Kindern durch die 
Schluchten des Teutoburger Waldes nur langsanr fortbewegte, da fiel 
plötzlich Armin mit seinen Scharen über die Feinde her. Aus jeder 
Schlucht tauchten die Deutschen auf, hinter jedem Baumstamme kamell 
sie hervor. Ein Hagel von Pfeilen, Lanzen und Steinen drang aus 
die Gegner ein; dazu goß der Regelt in Strömen hernieder mid unter¬ 
wühlte den Boden. Drei Tage lang kämpften die Römer gegen die 
feindliche Übermacht; immer mehr schmolz ihre Zahl zusammen. 
Arnlin selbst lenkte die Schlacht inld kämpfte mit der Kraft von zehll 
Männern. Varus stürzte sich voll VerzweifllNlg in fein Schwert. 
Der größte Teil des Heeres wurde vernichtet, der Rest geriet in Ge¬ 
fangenschaft. 
Freudenfeuer flammten auf den Bergen Gerlnaniens, aber in Rom 
entstand bei der Nachricht von dieser Niederlage gewaltiger Schreckerl. 
Der Kaiser Augustus stieß in Verzweiflung die Stirn an die Wand 
und rief aus: „Meine Legionen, Varus, gib mir meine Legionen 
wieder!" Man glaubte, die Germanen würden Italien und Rolil 
angreifen, aber sie dachten nicht an Angriff und Eroberung. Nur die 
Zwingburgell und die Heerstraßen der Römer wurden zerstört. 
4. Armins Ende. 
Auf Kaiser Augustus folgte Tiberills. Dieser übertrug den Ober¬ 
befehl über die Heere am Rhein an Germaniens, ben Sohn des 
Drusus. Der neue Befehlshaber kam mehrmals über ben Rhein und 
machte Einfälle in das Land der Germanen. Er nahm sogar Thusnelda, 
Armins Gemahlin, gefangen und ließ sie unter sicherer Belvachung nach 
Rom brülgen. Armin rief die Delltschell zunl Rachekampfe auf
	        

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Zitierempfehlung

Winneberger, Oskar et al. [Teil 2 = Sexta, [Schülerband]]. Frankfurt am Main: Moritz Diesterweg, 1903. Print.
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