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Altertum (Bd. 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN817735615
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14083760
Title:
Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Diesterweg
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Ausg. C nach Maßgabe d. "Lehrpläne für d. höheren preußischen Schulen" bearb. von E[mil] Scholderer
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1010816977
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15260781
Title:
[Teil 2 = Sexta, [Schülerband]]
Shelfmark:
DCG-II 16(20,03)-2
Editor:
Winneberger, Oskar (20.01.1857-11.05.1931)
Höfler, Franz (01.04.1843-18.07.1907)
Scholderer, Emil
Paldamus, Friedrich Christian
Volume count:
Teil 2 = Sexta, [Schülerband]
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Moritz Diesterweg
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1903
Edition title:
nach Maßgabe der "Lehrpläne für die preußischen höheren Schulen vom Jahre 1901" bearbeitete von Dr. E. Scholderer, zwanzigste Auflage Ausgabe C [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Prosa
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
VII. Aus der Natur
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für obere Klassen der Gymnasien und Realschulen
  • Altertum (Bd. 1)
  • Binder
  • Title page
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Erster Teil. Einleitung und orientalische Völker
  • Zweiter Teil. Griechische Geschichte
  • Erster Abschnitt. Griechenlands Vorgeschichte bis etwa 1100
  • Zweiter Abschnitt. Geschichte der Griechen bis 500
  • Dritter Abschnitt. Geschichte der Griechen von 500-338
  • Vierter Abschnitt. Die Zeit des "Hellenismus". Makedonisch-persisches Weltreich. Hellenistische Reiche. Griechenland bis zum Eingreifen der Römer. 338-217
  • Dritter Teil. Römische Geschichte
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 37 — 
Aeolisch waren auch die Arkadi er, die in viele Gaue, später 
Städte zerfielen und keine staatliche Einheit hatten (nur gemein¬ 
samen Kult des Zeus Lykäos und später gemeinsame Münze). 
Weil sie seit uralter Zeit im Lande sassen, wurden sie für pelas- 
gisch gehalten. Indem der Begriff Aeolier später dahin ausge¬ 
dehnt wurde, dass er alles umfasste, was weder ausgesprochen 
dorisch noch ausgesprochen ionisch war, wurden zu den Aeoliern 
auch gerechnet die bei den uranfänglichen Ordnungen und Zu¬ 
ständen lange verharrenden Akarnanen und Aetöler, die 
Lokrer und die den Thessalern stets feindlichen Phoker, 
wie im Peloponnes die Achäer und die Eleer (obwohl ihre 
uns bekannten Dialekte mannigfach sich den dorischen nähern). 
Die peloponnesischen Achäer (in älterer Zeit von den Griechen 
als vierter Stamm gezählt) bildeten einen ziemlich fest gefügten 
Bundesstaat von ursprünglich 12 Städten um das Heiligtum 
des Zeus Hamarios von xiegion. Die den Aetolern nahe ver¬ 
wandten Eleer (in der Sage erhält der Aetoler Oxjlos als 
Führer der Dorier Elis) hatten sich im Gebiet des Peneios fest¬ 
gesetzt (valis = Thal); ihre infolge der Fruchtbarkeit des Landes 
sehr reiche Ritterschaft machte das gebirgige Hinterland zum 
Periökengebiet, unterwarf sich nach langen Kämpfen zu Anfang 
des VII. Jahrhunderts auch die Pisatis und griff hierauf erobernd 
über den Alpheios nach Triphylien hinüber. Aus einem Bund 
von Gauen wurden die Eleer erst 471 ein Einheitsstaat mit der 
Hauptstadt Elis. 
Ionier1) (ursprünglich 5IaFoveg, bei den orientalischen 
Völkern Iavan Name für die Griechen überhaupt) sassen auf 
der Inselgruppe der Kykladen, deren Mittelpunkt Delos (5 qkm) 
bildet; die bedeutendsten sind Andros (um 400 qkm = 7 QM), 
Paros (um 200 qkm = 3V2 QM) und Xaxos (um 450 qkm = 8 QM), 
die grösste und fruchtbarste. Diese Insel-Ionier bildeten einen 
Verband zur Feier des auch von den kleinasiatischen Ioniern 
und von den Athenern besuchten Frühlingsfestes des Apollon auf 
der auch für die Schiffahrt sehr günstig gelegenen Insel Delos. 
Von Ioniern besiedelt waren ferner die Mitte der klein¬ 
asiatischen Westküste bis zum Iassischen Meerbusen im 
Süden und die ihr vorliegenden Inseln, besonders Chios (etwa 
825 qkm = 15 QM) und Samos (um 420 qkm = 7V2 QM). 
Die bedeutendsten der festländischen Städte waren das ins 
äolische Gebiet eingesprengte Phokäa, Ephesos (mit seinem 
Heiligtum der Artemis, hier ursprünglich der kleinasiatischen 
r) Ionier „Yevan(n)au werden schon im Rhamses (II) - Epos unter den 
Hilfstruppen der Cheta genannt.
	        

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Mit 44 Abbildungen. Breslau: Hirt, 1909. Print.
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