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[Teil 2 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 2 = Sexta, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN817735615
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14083760
Titel:
Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Diesterweg
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. C nach Maßgabe d. "Lehrpläne für d. höheren preußischen Schulen" bearb. von E[mil] Scholderer
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1010816977
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15260781
Titel:
[Teil 2 = Sexta, [Schülerband]]
Signatur:
DCG-II 16(20,03)-2
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Winneberger, Oskar (20.01.1857-11.05.1931)
Höfler, Franz (01.04.1843-18.07.1907)
Scholderer, Emil
Paldamus, Friedrich Christian
Bandzählung:
Teil 2 = Sexta, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Moritz Diesterweg
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1903
Ausgabenbezeichnung:
nach Maßgabe der "Lehrpläne für die preußischen höheren Schulen vom Jahre 1901" bearbeitete von Dr. E. Scholderer, zwanzigste Auflage Ausgabe C [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Prosa
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
II. Fabeln
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Teil 2 = Sexta, [Schülerband]] (Teil 2 = Sexta, [Schülerband])
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorwort zur fünfzehnten Auflage
  • Begleitwort zur neuen Ausgabe
  • Vorwort zum Sexta-Band. (Zwanzigste Auflage.)
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • II. Inhaltsverzeichnis. (Nach den Verfassern [Quellen] geordnet.)
  • Kanon der zum Auswendiglernen bestimmten Gedichte
  • Prosa
  • I. Erzählungen
  • II. Fabeln
  • III. Märchen
  • IV. Sagen
  • V. Aus der Geschichte
  • VI. Aus der Erdkunde
  • VII. Aus der Natur
  • Poesie
  • Einband

Volltext

30 
II. Fabeln. 
Als einer der Freunde des Holzhauers diese Geschichte erfuhr, 
ging er an den Fluß, warf absichtlich sein Beil in das Wasser und 
rief dann den Flußgott an, er möge ihm sein Eigentum wiedergeben. 
Der Gott erschien mit einer goldenen Art: „Ist dies deine Axt?" 
sprach er zu dem Manne. „Ja gewiß," rief dieser freudig. Da er¬ 
grimmte der Gott über die Unehrlichkeit und Unverschämtheit des 
Mannes und nahm nicht nur das goldene Beil wieder mit sich fort, 
sondern brachte ihm auch sein eigenes nicht zurück. 
Der Huchs und der Hahn. 
Äsopsche Fabel. 
Eines Tages trat ein hungriger Fuchs zu einem Hahn, der auf 
einem Baume saß, und dessen der Fuchs deshalb nicht habhaft werden 
konnte, unb sprach also zu ihnl: „Warum bist du so hoch auf ben 
Baum gestiegen? Vor wem fürchtest du dich? Hast du nicht die Kunde 
vernomnien, die für uns alle so erfreulich ist?" Da antwortete der 
Hahn: „Ich habe nichts gehört, von welcher Kunde sprichst du?" 
Hierauf antwortete der Fuchs: „Ich bin ausgesandt, zu verkünden, was 
allen Tieren zu großer Freude gereichen wird. Eine Versammlung 
ist abgehalten und ein ewiger fester Frieden aller Tiere beschlossen 
worden. Kein Tier wird von nun an einem andern mehr mit Gewalt 
oder List nachstellen. Komm also unbesorgt herab von dem Baum." 
Der Hahn erkannte aber die List des Fuchses und sprach: „Du ver¬ 
kündest eine gute und erfreuliche Botschaft." Hiermit reckte er sein 
Haupt empor und schaute aus in die Ferne. Als ihn nun der Fuchs 
fragte, wonach er sehe, sagte er: „Ich sehe zwei Hunde mit offenem 
Maule daher kommen; ich denke, sie wollen uns auch den Frieden 
verkünden." Da erzitterte der Fuchs und sagte: „Lebewohl, es wird 
besser für mich sein zu fliehen als sie abzuwarten." „Warum willst du 
fliehen," entgegnete der Hahn, „oder was fürchtest du? Da der 
Friede geschlossen ist, braucht sich ja niemand mehr zu fürchten?" — 
Der Fuchs aber sprach: „Ich besorge, daß den Hunden der Friede 
noch nicht verkündet ist," — und mit diesen Worten machte er sich 
eilends davon. 
20. Die zwei Freunde und der Bär. 
Äsopsche Fabel. 
Zwei Gesellen wanderten einst über Berg und Tal. Sie 
hatten verabredet, daß sie alles, was ihnen zustieße, getreulich
	        

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Zitierempfehlung

Winneberger, Oskar et al. [Teil 2 = Sexta, [Schülerband]]. Frankfurt am Main: Moritz Diesterweg, 1903. Print.
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