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[Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband]] (Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1013602218
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15334251
Titel:
Deutsches Lesebuch für höhere Mädchenschulen im Großherzogtum Hessen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Otto, Eduard (04.07.1862-14.04.1929)
Eger, Th.
Heeß, Karl
Lehne, Maria
Mangold, Karl
Wimmenauer, Walther
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Verlag von Moritz Diesterweg
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1013602617
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15334129
Titel:
[Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband]]
Signatur:
DCG-II 19(1,12)-5
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Otto, Eduard (04.07.1862-14.04.1929)
Eger, Th.
Heeß, Karl
Mangold, Karl
Wimmenauer, Walther
Bandzählung:
Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Verlag von Moritz Diesterweg
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
VII. Erd- und Naturkunde
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für höhere Mädchenschulen im Großherzogtum Hessen
  • [Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband]] (Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • II. Inhaltsverzeichnis
  • I. Lyrische Gedichte
  • II. Epische Gedichte
  • III. Fabeln, Parabeln, Sprüche
  • IV. Erzählungen
  • V. Aus dem Reiche der Sage
  • VI. Geschichtliches
  • VII. Erd- und Naturkunde
  • Einband

Volltext

239 
ferner zahlreiche andere Pflanzen von Land zu Land, ja sogar von 
Erdteil zu Erdteil verschleppt. Am klarsten zeigt sich aber die um¬ 
gestaltende Rolle, die der „Herr der Erde" spielt, wenn er Wälder 
ausrodet, Moore entwässert, Sumpfgebiete trocken legt, öde Land¬ 
striche bewässert u. dgl. m. Otto Schineil. 
137. Der Dlbarrrrr. 
Der Ölbaum gedeiht zwar auf den Hochebenen Spaniens, in 
den Gebirgen und Poniederungen nicht, während seine Cultur 
am Südrand der Alpen blüht; verwildert bildet er in Griechenland 
undurchdringliche Hecken. Im übrigen ist das südliche Europa der 
eigentliche Sitz der Cultur dieses überaus nützlichen Baumes; denn 
die Olive ist dem Süden, was die Kartoffel dem Norden: die ein¬ 
gesalzene Olive ist eine sehr nahrhafte Speise, das Ol aber, das 
aus ihr durch Pressen gewonnen wird, dient statt des Schmalzes 
und zugleich als Brennmaterial für die Lampe. Je reifer die Oliven 
sind, desto reichlicher geben sie Öl (Olivenöl, Baumöl), das in fast 
allen südlichen Ländern Europas zur Bereitung vieler Speisen ge¬ 
braucht wird; es hatte deshalb auch bei den Alten mehr Wert als 
Butter, deren man sich mehr zu Heilzwecken bediente. Auch kannten 
die Alten schon die Wirkung des Öls, das wogende, stürmische 
Meer zu beruhigen. Aus all diesen Gründen wurde der Ölbaum 
den Alten zum Sinnbilde der Ruhe, des Friedens. — Er könnte 
aber ebensogut als ein Bild der Geduld gelten; denn oft brennen 
die Hirten den hohlgewordenen, ölreichen Stamm des wilden Öl¬ 
baums aus, und dennoch grünt, blüht und trägt der Baum des 
Friedens so reichliche Früchte, als sei ihm nichts geschehen, wie 
dies ja auch von dem Ölbaum der Athene berichtet wird. — Tritt 
man in einen Olivenhain, so machen die grauen, knorrigen Stämme, 
das mattgrüne, saftlose, starre Laub keinen erheiternden Eindruck. 
Der Olbaum erreicht ein hohes Alter. Auf dem Ölberg bei Jeru¬ 
salem stehen wohl noch dieselben wie zu Christi Zeiten, und im 
südlichen Spanien hat ein und derselbe Baum seine Früchte viel¬ 
leicht abwechselnd den Karthagern, Römern, Goten, Mauren 
und Spaniern geliefert. — Übrigens hat Europa den Ölbaum der 
Neuen Welt (Amerika) geschenkt, und er gedeiht dort trefflich. 
Paul Buchholz.
	        

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Zitierempfehlung

Otto, Eduard et al. [Teil 5 = Kl. 5, [Schülerband]]. Frankfurt am Main: Verlag von Moritz Diesterweg, 1912. Print.
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