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[Theil 3, [Schülerband]] (Theil 3, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1015509002
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15985727
Titel:
Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
Autor*in:
Plümer, E.
Haupt, W.
Bachmann, C. Fr.
Erscheinungsort:
Kassel
Verlag:
Kay
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1875
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1019755067
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-16623018
Titel:
[Theil 3, [Schülerband]]
Signatur:
DBG-II 27(1,1877)-3
Autor*in:
Plümer, Emil
Haupt, W.
Bachmann, C. Fr.
Bandzählung:
Theil 3, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Kassel
Verlag:
Lipsius & Tischer
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1877
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 181-200]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Theil 3, [Schülerband]] (Theil 3, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalts-Verzeichniß
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-205]
  • Einband

Volltext

203 
vollen Sprüngen, aber kam nicht wieder. Minute auf Mi¬ 
nute verging, dem hohen Hüter wurde die Zeit sehr laug; 
denn der Esel, von Fliegen und Bremsen geplagt, wurde 
sehr unruhig und wollte durchaus nach Hause. Vergebens 
sah sich der Kronprinz nach allen Seiten um, ob nicht 
jemand käme, der ihn ablöste, aber es kam niemand, und 
so hielt er denn sein Wort und den Esel, bis endlich nach 
länger als einer Viertelstunde der Junge in vollen Sprüngen 
den Berg herunter kam, voller Freude erzählte, er hätte 
die Frau erst gar nicht finden können, nachdem er sie aber 
endlich gefunden, habe sie ihm zwei Groschen geschenkt, 
und weil er den Esel so schön gehalten, solle er einen da¬ 
von nehmen; damit reichte er ihm die Hälfte seines Trink¬ 
geldes hin. Vergebens wies der Kronprinz ihn lachend 
zurück, der Junge bat so zutraulich, so dringend, er möge 
ihm doch die Liebe erweisen und den Groschen nehmen, 
dass der Kronprinz nachgab, den Groschen in die Westen¬ 
tasche steckte, sich schön bedankte und heimkehrte. Als er 
zu seiner Gemahlin kam, sagte sie: ,,Du hast mich heute 
recht lange warten lassen!“ „Ich hab’ mir erst etwas ver¬ 
dienen müssen!“ „Was denn?“ Der Kronprinz nahm das 
Biergeld, das er empfangen, aus der Tasche, legte es auf 
die flache Hand, hielt es hin und sagte: „Den Groschen 
hier!“ „Womit denn?“ „Ich habe einen Esel gehalten.“ — 
201. Kaiser Wilhelm am Krankenbette eines deutschen Soldaten. 
Eines Tages durchschritt der deutsche Kaiser Wilhelm die 
Lazaretsäle zu Versailles, wie er häufig zu thun Pflegte. Überall 
tröstete er, und oft war es schon der bloße Anblick seines lieben, 
freundlichen Gesichts, welche-r die armen Verwundeten auf Augen¬ 
blicke ihre Schmerzen vergessen ließ. — So trat er diesmal auch 
zu der Lagerstätte eines jungen verwundeten Infanteristen. Der 
war infolge eines Schlafpulvers eingeschlummert und hatte ein 
Album von Gedichten auf dem Bette offen liegen lassen. Der 
König trat leise, um den armen Verwundeten nicht zu stören, hinzu, 
kür IntsmOtionsio 
SobuibucdfvrLLb.cng 
Braunschweig 
-Schulbuchbibüoihäk
	        

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Frohnmeyer, Immanuel. Neuzeit. Stuttgart: Bonz, 1912. Print.
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