GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Größeres Lesebuch für Fortbildungsschulen in Stadt und Land

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1020609060
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-16149887
Titel:
Größeres Lesebuch für Fortbildungsschulen in Stadt und Land
Signatur:
DF-II 45(5,1891)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Richter, Hermann
Erscheinungsort:
Döbeln
Verlag:
Schmidt
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1891
Ausgabenbezeichnung:
Fünfte, unveränderte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Bilder aus der Länder- und Völkerkunde
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Größeres Lesebuch für Fortbildungsschulen in Stadt und Land
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur dritten Auflage
  • Zur fünften Auflage
  • Inhalts-Verzeichnis
  • I. Erzählungen
  • II. Schilderungen und Betrachtungen
  • III. Geschichtsbilder und Lebensbeschreibungen
  • IV. Bilder aus der Länder- und Völkerkunde
  • V. Bilder aus der Naturkunde
  • VI. Aus der Wirtschaftslehre
  • VII. Gedichte
  • VIII. Sprüche und Sprichwörter
  • Anhang
  • Einband

Volltext

— 2183— 
Als die ersten Seefahrer hier ankamen, hatten sie Mühe, sich 
dureh die Scharen wohlwollender und neugieriger Robben hindurch- 
zudrängen; die Eidergänse liessen sich mit den Händen greifen. 
Jetzt ist längst der Schrecken der Menschen auch in die polarische 
LTierwelt gedrungen. Die Tiere des Festlandes ziehen über die 
Eisbrücken von Iusel zu Insel; so das Renntier und der Moschus- 
oder Bisamochse, die durch ein ausserordentlich dichtes Haar- 
und Wollenkleid gegen die Kälte geschützt sind. Ein grimmiger 
Feind allor übrigen Tiere, weit grössor und stärker als deèr braune 
Landbãr, ist der Eisbar, mit dem die Seefahrer oft harte Kämpfe 
zu bestehen haben. Auf Eisschollen treibt er zuweilen auf 
40 Meilen in die See hinaus, verfolgt die Robben und scheut sich 
kaum vor den spitzen Hauern der Walrosss. Unter und zum 
grossen Téeile lediglich von diesen Tieèéxren lebt das nomadische 
Volk der Eskimos klein von Figur, schmutzig und fressgierig, 
aber auch gutmütig und nicht ohne Geschiek in der Verfertigung 
ihrer Kleider, Schlitten, Kähne u. 8. v Im Sommer wohnen sie 
in Zelten von Tierhäuten, im Winter, wenigstens in den nörd- 
licheren Strichen, in Hütten, die aus Schneequadern wie eine Halb- 
kugel zusammengefügt sindd Ein Stück klares Eis ist das henster; 
von der Decke hbängt eine Thranlampe zur Heizung und zum 
Kochen. Jagd und Fischerei geben den Lebensunterhalt; sind sie 
unergiebig, so wird gehungert; bei gutem Fange wird mehr ge— 
schlungen als gespeist. Und doch fühlt sich auch dieses ärmliche 
Volk in seinem LEise und nur hier allein glücklich. Ein Paar 
Pskimos, die man nach Kopenhagen gebracht hatte und alle Ge- 
nüsse der gebildeten Welt kosten liess, wurden schwermütig und 
kränkelten. Man brachte sie nach Grönland zurück. Dort in 
ihren schmutzigen Hütten, bei gedörrten und verfaulten Fischen 
und Seehundsthran wurde ihnen wieder wohl; sie griffen nach 
ihren Bogen, Pfeilen und Harpunen, fuhren auf ihren Hunde-— 
schlitten über die Eisrindeé« dem offenen Meere zu und wagten 
sich wie früher in ihren kleinen mit hischbein zusammengebun- 
denen und mit Robbenfellen überzogenen Kähnen keck in die 
gturmbewegte See. Die nördlichsteé aller bisber bekannt gewor— 
denen Eskimoniederlassungen und somit die dem Pol am nächsten 
wohnenden Menschen fand der Nordpolfahrer Kane an der West- 
küste Grönlands am Smithsund, etwa unter dem 78. Grade nörd- 
licher Breite. Daniel.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Richter, Hermann. Größeres Lesebuch Für Fortbildungsschulen in Stadt Und Land. Döbeln: Schmidt, 1891. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment