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Von den Uranfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (Abteilung 1, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN817180982
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14234175
Title:
Deutsches Lesebuch
Place of publication:
Frankfurt am Main [u.a.]
Publisher:
Diesterweg
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1891
Edition title:
Ausg. B, für höhere Mädchenschulen bearb. von Karl Rehorn
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1023632209
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-16560449
Title:
Von den Uranfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Shelfmark:
DDG-II 12(8,08)-6,1
Author:
Rehorn, Karl Wilhelm Arnold (20.10.1840-XX.XX.1917)
Volume count:
Abteilung 1, [Schülerband]
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Diesterweg
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1908
Edition title:
bearbeitet von Karl Rehorn, Achte Auflage Ausgabe B, für höhere Mädchenschulen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Musterstücke deutscher Poesie und Prosa

Chapter

Title:
VI. Hauptabschnitt. Die zweite blütezeit der deutschen Literatur; von Klopstods erstem Auftreten bis zu Goethes Tode
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vierundzwanzigstes Kapitel. Johann Wolfgang von Goethe
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch
  • Von den Uranfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (Abteilung 1, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Vorwort zur sechsten Auflage
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • List of authors
  • Einleitung
  • I. Hauptabschnitt. Von den ersten Spuren der deutschen Literatur bis zu den Kreuzzügen
  • II. Hauptabschnitt. Das Wiederaufleben der deutschen Dichtung im Mittelalter und ihre Blüte im Zeitalter der Hohenstaufen
  • III. Hauptabschnitt. Der Ausgang des Mittelalters; Der Zerfall der Poesie und das Erstarten der Prosa
  • IV. Hauptabschnitt. Das Zeitalter der Reformation
  • V. Hauptabschnitt. Vom Beginn des Dreißigjährigen Krieges bis zum Zeitalter Friedrichs des Großen
  • VI. Hauptabschnitt. Die zweite blütezeit der deutschen Literatur; von Klopstods erstem Auftreten bis zu Goethes Tode
  • Achtzehntes Kapitel. Die Vorbereitung
  • Neunzehntes Kapitel. Friedrich Gottlieb Klopstock
  • Zwanzigstes Kapitel. Christoph Martin Wieland
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Dichtervereine
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Gotthold Ephraim Lessing
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel. Johann Gottfried von Herder - Sturm und Drang
  • Vierundzwanzigstes Kapitel. Johann Wolfgang von Goethe
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel. Johann Christoph Friedrich von Schiller
  • Sechundzwanzigstes Kapitel. Friedrich Hölderin und Jean Paul Friedrich Richter
  • binder

Full text

245 
das brennende Verlangen, Weimar zu verlassen; aber die unbedingte 
Hingabe des Herzogs hielt ihn wieder zurück. Da unternahm er eine neue 
Reise, die fast wie eine Flucht aussah; über Karlsbad eilte er nach Italien 
(1786); zwei glückliche Jahre verlebte er dort, drang hinab bis nach Si¬ 
zilien, genoß die Herrlichkeit der Natur und die großen Eindrücke der 
antiken Kunst in vollen Zügen, und nur mit Widerstreben wendete er sich 
wieder dem Norden zu. Von italischem Boden aus hatte er die Iphi¬ 
genie veröffentlicht (1787); ihr folgte sogleich der Egmont; auch der 
Torquato Tasso war abgeschlossen, wurde aber erst 1879 in Druck ge¬ 
geben. Die Früchte dieser Reise, die er selbst als seine geistige Wieder¬ 
geburt bezeichnet, sammelte er später; seine „Italienische Reise" gibt 
sie wieder in einer Reihe von plastischen Bildern, wie sie nur der gereifte 
Künstler zu entwerfen vermochte. 
Als Goethe 1788 (den 18. Juni) zurückkehrte, fand er die mißgünstige 
Stimmung der Hofkreise um nichts gebessert; nur Karl August hatte auch 
über den Abwesenden mit selbstloser Aufopferung seine schützende Hand ge¬ 
halten. Diese Erfahrungen bewogen Goethe, sich von der Hofgesellschaft 
ganz zurückzuziehen. Er schloß den Bund mit Christiane Vulpius; 
Staatsgeschäfte und wissenschaftliche Untersuchungen nahmen ihn ganz in 
Anspruch. 
Doch brachte ihm der Herbst 1788 ein neues Ereignis von weit¬ 
tragender Bedeutung; am 9. September traf er mit Schiller im Hause 
der Frau von Lengefeld in Rudolstadt zusammen. Wurde auch die 
gegenseitige Achtung durch die persönliche Begegnung (die zweite) nur be¬ 
stätigt und befestigt, so fand doch eine freundschaftliche Annäherung zu¬ 
nächst nicht statt; die einzige unmittelbare Folge dieses Zusammentreffens 
war die durch Goethe veranlaßte Berufung Schillers an die Universität 
Jena als Professor der Geschichte. 
Immer mehr vertiefte sich Goethe in die naturwissenschaftlichen Stu¬ 
dien; seine lyrische Ader schien „nach und nach ganz bei ihm aufzu¬ 
trocknen"; nur zwei größere Werke hat er in den folgenden Jahren ge¬ 
schaffen, die Bearbeitung des „Reineke Fuchs" (1793) und die Vollen¬ 
dung von „Wilhelm Meisters Lehrjahre" (1794). Zweimal wurde 
er wieder zum Reisen veranlaßt; der Herzogin Amalie reiste er nach 
Italien entgegen und sah die Lombardei und Venedig mit erneutem 
Interesse (1791); und im folgenden Jahre begleitete er den Herzog und 
das deutsche Heer aus dem rühmlosen Feldzuge in der Champagne; 
aber die Welthändel widerten ihn an, sein Leben befriedigte ihn nicht; 
nur seine gelehrten Studien gewährten ihm Genuß. 
Da kam für ihn „ein neuer Frühling, in welchem alles froh neben¬ 
einander und aus aufgeschlossen Samen und Zweigen hervorging"; 
der Zufall führte eine dritte Begegnung mit Schiller herbei, als beide 
eine Sitzung der naturforschenden Gesellschaft in Jena verließen; ein
	        

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Rehorn, Karl Wilhelm Arnold, and Friedrich Christian Paldamus. Von Den Uranfängen Bis Zum Ende Des 18. Jahrhunderts. Frankfurt am Main: Diesterweg, 1908. Print.
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