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Die Ohnmacht des Reiches und der Aufstieg der Hohenzollern (Teil 6)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
I. Erbauliches und Beschauliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lebensziel]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Methodisches Handbuch der deutschen Geschichte
  • Die Ohnmacht des Reiches und der Aufstieg der Hohenzollern (Teil 6)
  • binder
  • Prepage
  • Title page
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Deutschland nach dem Dreißigjährigen Kriege
  • England vom Tode Elisabeths bis zum Regierungsantritt der Welfen
  • Die Vereinigten Niederlande
  • Frankreich unter Ludwig XIV.
  • Die baltische Frage. Die Türkenkriege. Ereignisse von 1720 bis 1740
  • Der Große Kurfürst
  • Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I.
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis
  • Advertising
  • binder

Full text

— 207 — 
2. gelber strenger Lehm ; 9. ganz sandiger Acker), die Wiesen und 
Wälder in 4. 
4. D i e Taxation. Nach des Königs Anweisung sollte jede 
mittelmäßige Hufe mit einer jährlichen Steuer von 3% Taler belegt 
werden. In jedem Amt wurde zunächst der jährliche Steuersatz für 
die beste und schlechteste Hufe festgesetzt und dann für die übrigen innerhalb 
dieser Grenzen; z. B. 
9r , Steuersatz in Talern 
wl amt für die beste die schlechteste Hufe 
Tilsit 14 1 y3 
Liebau 8 l2/3 
Neidenburg 4 1 
Lyk 4 1 
Das Ergebnis der Reformarbeit war bedeutend. In Preußen 
wurden nicht weniger als 34 681 verschwiegene Hufen entdeckt, die nun 
steuerpflichtig wurden. Der König sagte: „Was passirt ist, werde nit 
scharf eiamimrert mit meinen Vasallen. Ich will sie conservirt haben und 
will sie aufhelfen gegen ihren Willen." Mancher Reiche mutzte mehr als 
200 Proz. der bisherigen Steuer zahlen, viele Arme wurden stark ent¬ 
lastet. So betrug der Hufenschoß im Amt Tilsit vor der Reform gleich¬ 
mäßig 6 Taler, jetzt schwankte er zwischen 14 und 1 y3 Taler. Der General- 
hufenschotz brachte 1723 299 500 Taler ein. Alle die von Waldburg ge- 
wollten wirtschaftlichen Folgen traten ein. Er selbst hatte sich in sechs¬ 
jähriger harter Arbeit verzehrt. Unter den Bericht des preußischen General¬ 
kommissariats über den am 17. Oktober 1721 erfolgten Tod seines Präsi¬ 
denten schrieb der König: „Comis(sariat) Gott weiß das es mir schmertzet." 
— Wie die Modifikation der Lehen, so erfolgte auch die Einführung des 
Generalhufenschosses von Provinz zu Provinz. 
Die Rekrutenkasse. Eine Einnahmequelle, die dem heutigen 
Beamten recht eigentümlich erscheinen wird, war die Rekrutenkasse. 
Der König verlangte, daß „ohne Unterschied ein jeder wirkliche Bediente 
(Beamte), welcher avancirt und entweder ein neues größeres Tractament 
oder Zulage ober doch einen höheren Charakter bekommt, bie reglement¬ 
mäßigen Rekrutenkassengelber bezahlen sollte". Selbst seinem zweiten 
Sohne, bem Prinzen August Wilhelm, legte er 500 Taler Zahlung an 
bie Rekrutenkasse auf, als er ihn am 10. August 1731 zum Statthalter 
in Pommern mit einem jährlichen Gehalt von 2000 Reichstalem ernannte. 
Ergebnisse. Am Enbe ber Regierung Friebrich Wilhelms I. 
betrug ber Staatsbesitz an Domänen und Forsten etwa ein Drittel des 
land- und forstwirtschaftlich nutzbaren Bodens im Staate. Die Einkünfte 
daraus stiegen von 1713 bis 1740 von 1,8 auf 3,3 Millionen Taler. Die 
Gesamtsumme der Staatsenmahmen betrug 1740 7 Millionen Taler. 
Friedrich Wilhelm I. hat nicht nur die von seinem Vater ererbten Schulden 
restlos getilgt, sondern auch einen Schatz von 8 Millionen Talern hinter¬ 
lassen. An die Stelle der Staatsschuld war der Staatsschatz, der „Tresor", 
getreten.
	        

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Bär, Adolf. Die Ohnmacht Des Reiches Und Der Aufstieg Der Hohenzollern. Berlin: Union Dt. Verl.-Ges., 1916. Print.
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