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Lesebuch für Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Titel:
Lesebuch für Volksschulen
Signatur:
DCH-II 121(4,1895)
Erscheinungsort:
Greiz
Verlag:
Henning
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Naturkundliches
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 1-20]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Volltext

119 
N. Naturkundliches. 
waren, daß selten eine Ausbesserung vorgenommen wurde. — Wenige 
Vögel wissen so geschickt zu fliegen, wie die Schwalbe. Da sie vom 
Schöpfer auf einen fortwährenden Aufenthalt in der Luft angewiesen ist 
und ihre Nahrung im Fluge erhascht, so hat sie lange, an festen 
Muskeln befindliche Flügel bekommen, mit denen sie sehr leicht die 
Luft durchschneidet und schnell zu segeln vermag. Zu schnellen Wen— 
dungen ist der geteilte gabelförmige Schwanz besonders geschickt. 
Fast jeder große Vogel vermag in einem Tage 125 Meilen zurück— 
zulegen; die Schwalbe fliegt aber in einer Stunde 10 Meilen, also 
240 Meilen in einem Tage. Im Herbst versammeln sich die Schwalben 
in großen Scharen, üben sich einige Wochen vorher, als wollten sie sich 
auf die große Reise vorbereiten, und verschwinden dann plötzlich über 
Nacht. Gewöhnlich geschieht die Abreise im September; ist die 
Witterung mild, im Oktober. Zuweilen werden einige, wenn sie der 
Insekten wegen an Sümpfen und Flüssen zu lange verweilen, von der 
Kälte übereilt, erstarren und versinken in den Schlamm. Diese sterben 
und können im Frühjahr weder durch Sonnenwärme, noch durch künst— 
liches Erwärmen ins Leben zurückgebracht werden. Allein ebenso wie 
im Herbst einige sich verspäten, kommen auch andere im Frühling zu 
früh an, werden von Spätfrösten in Erstarrung versetzt und liegen in 
einer Art von Scheintod da. Diese sind es, welche durch die belebende 
Kraft der Sonne oder durch künstliche Wärme wieder erweckt werden 
können. Die Schwalben gehören zu den allernützlichsten Vögeln, 
obwohl wir sie weder essen, noch sonst etwas von ihnen benutzen. Sie 
vertilgen eine Menge schädlicher Insekten, und wenn sie hin und wieder 
ein Bienchen wegschnappen, so will das nicht viel sagen zumal da sie 
nur Drohnen und nie die mit einem Stachel versehene Arbeitsbiene 
nehmen. A. Lüben. 
20. Rãtsel. 
Es kommen Mandersleut' voll- 
auf, 
hellsingend in lustigem Treiben, 
sie richten sich schnell eine Woh— 
nung auf, 
als wollten sie ewig bleiben. 
Sie geben Konzert in VWald und 
Busch: 
die Hõrer lauschen zufrieden; 
doeh kommt ein VNinterfrost 
husch, husch! 
schnell wandern sie wieder vaceh 
Süden! 
21. Der Kuckuck. 
Schon im April stimmt der Kuckuck seinen Frühlingsruf an. Was 
mag er doch wohl alles zu zeigen haben, daß er immerfort uns zuruft: 
„Kückuck, Kuckuck!“!“ — Der Eitle meint: „Sieh mich doch selbst an!“ 
Aber wenn du sein Gesicht und seine Kleidung dir beschauen willst, 
so flieht er von Baum zu Baum, von Busch zu Busch und läßt sich 
nimmer nahen; denn er ist ein gar scheuer Vogel. — Endlich glückt
	        

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Zitierempfehlung

Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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