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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
II. Naturkundliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 21-40]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

. Naturkundliches. 
und zwingt sie, toͤtet sie und saugt ihnen das Blut aus. Worüber soll 
man sich am meisten verwundern, über die große Spinne oder die kleinen 
Vögel? Johann Peter Hebel. 
40. Die Schnecken. 
Hier am Zaun entlang wandern fingerlange Nacktschnecken, 
schwarz oder gelb, und einen weißen Streifen Sn hinter sich. 
Sorl am blühenden Schwarzdorn hinauf, am Buchenbaum empor 
kriechen kleine Schnecken mnit gelb und schwarzgestreiften Häuschen. 
Selbst im Teiche schwimmen viele in grauen und dunklen Schalen. — 
Woher haben diese ihr niedliches Häuschen? Laß dir's erzählen. Die 
lte Schnecke legt viele, beinahe erbsengroße Eier an den feuchten 
Moosrasen. Die Sonne brütet die Eier aus, und aus jedem derselben 
kriegt eine winzige Schnecke mit einem lleinen Häuschen auf dem 
Rücen. Aber das Haus wird der Schnecke bald zu klein. Da streckt 
fie ihre beiden Augen, die auf Stielen stehen, bedächtig aus. Sie schaut 
lach Nahrung aus und kriecht zum saftigen Rasen, zum bunten Blümchen. 
In ihrei Koͤrper verwandeln sich dieselben in einen glänzenden Schleim; 
mit demselben hält sie sich fest, wenn sie kriecht. Eben aus diesem n 
baut fie sich auch ein ueues, größeres Haus, ganz allmählig einen ing 
nach dem andern, bis eine neue Windung fertig ist. So gleicht die 
Schnecke einem sorgsamen Hausherrn, der ein neues Stockwerk auf sein 
Haus setzt, wenn es ihm zu enge wird. 
Das Haus vertritt bei der Schnecke die Stelle der Knochen; außer 
demselben ist nichts Festes an ihrem Körper. Sie ist an dasselbe an⸗ 
gewachsen und kann es nicht verlassen. Nun kann die Schnecke zwar 
Nicht schnell vorwärts kommen, da sie die Wohnung stets mitnehmen 
Sie ift aber dafür überall zu Hause, sie mag reisen, wohin sie 
ill Wurd ihr irgendwo unsanft begegnet, so geht sie in ihr Haus 
und befindet sich wohl im Schutze der festen Schale. Wenn der Winter 
kommt, zieht sie sich ganz in dieselbe zurück. Aus Schleim macht sie 
eine Thür davor und schläft ein. Im Frühjahr öffnet sie dieselbe und 
eht aus dem Hause hervor. Ist die Schnecke alt geworden, so schließt 
die Thür woͤhl noch einmal, thut sie aber nicht wieder auf. Das 
Häuschen ist jetzt ihr In demselben verwest sie Aus dem Ge— 
häuse fließt dann ein dunkles Wasser auf die Erde. Die Wurzeln der 
Klumen inken es, oder es verdunstet und steigt hinauf in die Wolken. 
Im Regen fällt es wieder herab auf den Rasen. Das leere Schnecken⸗ 
häuschen liegt einsam am Wege. Käfer und Würmer flüchten hinein. 
Kindet fuchen es und spielen damit. Endlich zerkrümelt es und wird 
zur Erde. Nach H Wagner. 
41. Grüne Võglein. 
1 Es kamen grüne Vögelein geflogen her vom Himmel, und 
setzten sich im Sonnenschein in froͤhlichem Gewimmel all an des 
Baumes Aste, und saßen da so feste, als ob sie angewachsen sei'n.
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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