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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
II. Naturkundliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 41-60]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

166 
II. Naturkundliches. 
Erdmassen wurden durch die Wellen des Meeres auf sie 3 Die 
gewaltigen Berge drückten so mächtig, daß ein Stamm dicht auf den 
Indern gepreßt wurde. Die zarten Blätter und Zweige zerknickten 
und schoben sich eng in einander. Das frische Grün verschwand; das 
helle Holz und die braune Rinde verloren ihre Farbe. Alles ward 
schwarz. Regungslos lagen sie Jahrtausende in ihrem finstern Grabe. 
Nimmer träumten die begrabenen Wälder, daß sie je wieder an 
das Tageslicht kommen würden. Da klopft es über ihnen, erst fern 
und 53 dann näher und näher. Jetzt pocht es gänz nahe. Die 
letzten Steine, welche die Bäume bedecken, werden losgebrochen. Bexg— 
leute sind es. Mit Brechstangen und Hauen blee sie die Kohlen 
los und schaffen sie zu Tage. — Die Steinkohle wird zur Stadt ge— 
fahren und heizt den Ofen. Sie läßt sich in einen großen hei 
bringen. Hier wird sie durch Feuer erhitzt. Sie verwandelt sich ihren 
wesentlichen Bestandteilen nach in leichte Luft GGas). Abs solche zieht 
fie fich in langen, engen Röhren aus Eisen weit unter der Erde fort, 
steigt dann in ein feines Röhrchen senkrecht empor und strömt heraus 
wenn man eine Schraube an ihm dreht. Ein Licht wird an die 
Hffnung gehalten, und die aus den Kohlen entwickelte Luft brennt mit 
schoͤner 53 Flamme. Ganze Städte werden auf diese Weise er— 
leuchtet. Die Steinkohle heizt den Wasserkessel der Dampfmaschine. 
Sie füllt als leichtes Gas die Luftballons und steigt mit ihnen 
hoch in die Lüfte. 
Auch die Vraunkohlen sind aus Holz und anderen Pflanzenteilen, 
namentlich aus Palmen und Nadelholzbäumen entstanden. Sie 
aber noch nicht so lange in der Erde wie die Steinkohlen. Man 
findet in ihren Lagern daher noch ganze Stämme mit Holzringen, 
Äften, Blättern und Früchten, deren Gestalt sich deutlich erkennen läßt. 
NRicht selten sehen die Braunkohlen aus wie alke, angebrannte Scheite 
Holz. Diese holzigen Stücke sind aber nicht die besten, sondern die 
nend braunen. Am wenigsten gut sind die wie Erde zerfallenden. 
iese werden erst naß gemacht, in Formen gedrückt und getrocknet, 
damit man sie bequemer benutzen kann. Übrigens sind die Braun— 
kohlen weniger geschätzt als die Steinkohlen; sie werden meist bloß in 
dei Gegend verbraucht, in der sie gewonnen werden. 
Nach Hermann Wagner. 
61. Geschichte eines Jingerhules. 
Wenn der stählerne Fingerhut seine Geschichte erzählen könnte, 
würde er u sprechen: 
Vor nicht langer Zeit lag ich tief, tief in der Erde in einem langen 
dunklen Gefänguͤisse. Ein ganzes Heer von Fingerhüten, die jetzt 
wohl in alle Welt zerstreut sein mögen, waren meine Kameraden. Aber 
keiner konnte zu dem andern kommen, jeder mußte für sich bleiben. Wir 
waren damals noch unansehnliches Eisengestein und lagen regungslos 
zwischen den meilenlangen Felswänden unseres dend uen wie hinein⸗
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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