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Lesebuch für Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Titel:
Lesebuch für Volksschulen
Signatur:
DCH-II 121(4,1895)
Erscheinungsort:
Greiz
Verlag:
Henning
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
III. Geographisches
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 1-20]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Volltext

194 
Il. Geographisches 
lebt, die an jenem wirkungslos vorüberging. Neben Moor und Heide, 
die dem menschlichen Fleiße nichts gewähren als die magere Frucht 
des Buchweizens oder des Hafers, erfreuen das Auge des Menschen 
die kräftigsten Fluren, geeignet zu den schönsten Saãtfeldern und zu 
den herrlchsten Erzeugnissen des Gartenbaues. Fruchtbäume prangen 
in unermeßlicher Menge und in jeglicher Art, vom sauren Holzapfel 
bis zur lieblichen he Auf den Bergen des Landes erhebt unter 
Buchen und Tannen die gewaltige Eiche ihr Haupt und blickt über 
Abhänge und di hinweg, welche den köstlichen Wein hervorbringen 
die Freude des Menschen, in der Ferne wie in der Nähe gesucht und 
gewunscht von Hohen wie von llinn 
Kein reißendes Tier erschreckt, kein giftiges Gewürm bedroht die 
Menschen; aber mesln gewährt das Land än Vieh, kleinem sowohl 
als großem, uin des Menschen Arbeit und Nahrung nützlich. Das 
Schaf trügt Wolle für das feinste Gespinst; das Pferd geht tüchtig 
einher im Fuhrwerke, prächtig vor dem Wagen und stolz als Kampf— 
roß unter deni Krieger. Im Innern des Erdbodens finden sich 
groͤße und reiche Schätze. Viele und unerschöpfliche Quellen geben 
dem Menschen Heilung, Gesundheit und Heiterkeit. Der Fleiß des 
Bergmanns wird belohnt bald mit dem edelsten Gewürze, dem Salze, 
hald mit Silber und Gold, hinreichend für den Verkehr und allerlei 
Schmuck und Zier, bald mit Eisen in Menge zu nützlichen Werkzeugen 
und dem Manne zur Waffe und Wehr. 
Ein solches Land, mit so vielen reichen Gaben, Eigenschaften und 
Kräften ausgestattet, ist von Gott unverkennbar bestimmt, ein großes 
und starkes v zu ernähren in Einfalt und Tugend und eine hohe 
in unh des Geistes durch Übung und Anstrengung zu erzeugen und 
zu erhalten. 
Endlich ist den Bewohnern dieses Landes durch große und schöne 
Stroöme das Meer geffuet und damit die weite Welt. Aber das 
Meer draͤngt sich nicht so verführerisch an sie n oder zwischen sie 
hinein, daß sie berlockt und den heimatlichen Boden entfremdet werden 
foͤnnten. Darum behält ein deutsches Herz die deutsche Erde und den 
deutschen Himmel lieb, und ist es in fremden Landen, so sehnt es 
sich mächtig nach der Heimat zurück. Heinrich Luden. 
3. Die Muttersprache. 
L. Muttersprache, Mutterlaut, fremde Wörter brauchen muß, 
wie so wonnesam, so traut! die ich nimmermehr kann lieben, 
Erstes Wort, das mir erschallet, die nicht klingen wie ein Gruß. 
süßes erstes Liebeswort, 3. Sprache, schön und wunderbar, 
erster Ton, den ich gelallet, ach, wie klingest du so klar! 
klingest ewig in mir fort. Will noch tiefer mich vertiefen 
2. Ach wie trüb ist meinem Sinn, in den Reichtum, in die Pracht. 
wann ich in der Fremde bin, Ist mir's doch, als ob mich riefen 
wann ich fremde Zungen üben, Väter aus des Grabes Nacht.
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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