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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
III. Geographisches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 21-40]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • Binder

Full text

III. Geographisches. 
Diebe nach fremden Taschen und treiben sich müßige Zuschauer um— 
her. Was die Erde Schönes und Kostbares trägt, das steht hier auf— 
gestapelt in gewaltigen Fässern, e Kisten, mächtigen 
Rollen und Körben. Waren, die Millionen wert sind, scheinen wie 
auf die Straße geworfen — Außer den Menschen drängen sich am 
Elbufer auch Schiffe und Fahrzeuge aller Art durch einänder. 
Die einen wollen vom Ufer, Ddsen die mächtigen Ketten und suchen sich 
Bahn zu machen nach dem vollen Strom; andere drängen herän nach 
dem Ufer oder nach den Kanälen, welche in die Stadt hineinführen; 
wieder andere suchen eine bequemere Haltestelle, oder steuern nach dem 
Zollamte; zwischen den gewaltigen Seeschiffen schießen buntfarbige 
Gondeln oͤder leichte Fischerboote flüchtig hin und wieder. Zagend 
schaut ihnen der unkundige Binnenländer vom Ufer nach; denn jeden 
Augenblick fürchtet er, sie hier oder dort anprallen und zu 
sehen. Aber siehe! sie wenden stets zu rechter Zeit und entkommen der 
Gefahr. — Tage lang könnte man äm Ufer stehen und dem geschäf— 
tigen Treiben zuͤsehen. Dort kommt ein schwerfälliger Dreimaster 
mit den Schätzen Brasiliens; hier segelt ein schlanker Dampfer nach 
dem Kapland ab; neben dem heimgekehrten Wallfischfänger liegt 
der stattliche Ostindienfahrer, und an dem amerikanischen Kauf- 
fahrteischiff rauscht däs englische Postdampfschiff vorüber. 
Welch Knaͤrren der Haltestelle, welch Klappern der Taue und welch 
Nattern der Segel; welch Gemisch verschiedener Sprachen und Trachten! 
Und dazwischen der Kommandoruf der Kapitäne und das langgezogene 
Taktlied der an den Winden beschäftigten Matrosen! — Jährlich 33 
über 6000 Schiffe in Hamburg ein, von denen ein großer Teil aus 
außereuropäischen Ländern kommt. Hunderte großer Geschäftshäuser 
besorgen diesen Welthandel, in welchem sie sährlich Millionen uin— 
setzen in Kaffee, Tabat, e Reis, Indigo, Pfeffer, Baumwolle, 
Wein, Tierhäuten, Schreibfedern, Korkstöpseln, Lichtern, Pökelfleisch, 
Eisen- und Kupferwaren, Silber und Seide, Leinwand und Seife, 
Nadeln, Zwirn und Kattun. Jährlich wird für mehr als 2000 Millionen 
Mark Ware ein- und für nicht viel weniger ausgeführt. Wie 
viel Hände haben dabei zu thun! 
Hamburg wird von der Alster durchströmt und sie in zwei 
Teile geteilt. Außerdem durchschneiden zahlreiche Kanäle ober Fleete 
die Stadt. Auf denselben fahren die Frachtschiffe bis an die großen 
Speicher der Kaufleute, während über die 84 Brücken dieser Kanäle 
Wachtwagen, Rollwagen und Karren hinüber und herüber rasseln. — 
In ueuerer Zeit hat man auch in verschiedenen Richtungen unterirdische 
Abzugskänäle gebaut. In diese tritt die Flut täglich zweimal; 
bei ihrein n nimmt sie den Unrat mit sich in die Elbe und 
weiter in das Meer. Im Jahre 1842 wurde Haämburg von einem 
furchtharen Brande heimgesucht. An der Stelle der zeistoͤrten Stadt⸗ 
teile sind eine Menge ganz neuer Straßen mit den prachtvollsten 
Häusern entstanden. In diesen wohnen die reichen Kaufherren und 
Senatoren; auch enthalten sie eine Menge der schönsten Läden. 
Greizer Lesebuch, 
15
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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