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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
III. Geographisches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 21-40]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

M. Geographisches. 
253 
Messias einst aus der Mitte des Sees Genezareth aufsteigen werde; — 
sie hoffen, wie ein über Nacht ablindeter Mann, der noch immer auf 
das Licht des Tages harret, während es schon hoch im Mittag steht 
Jetzt trauert die reizvolle Landschaft wie eine Witwe. Von Kapernaum 
„die bis an den Himmel erhoben war,“ von Chorazin und Bethsaida 
ist keine Spur zu finden, als wären sie „bis in die Hölle hinunterge— 
stoßen“ (Viatth. 11). Die Weingärten find von den Hügeln ver— 
schwunden; Palmen-, Feigen- und Olivenbäume stehen nur 
noͤch vereinzelt umher; die Baͤlsamstaude, welche vormals die fein— 
sandigen, klesreichen Ufer des Sees umgrünte, findet sich nirgends mehr, 
und stati jener Hunderte von Fahrzeugen ziehet jetzt ein einziges Boot 
mit weißein Segel von Zeit zu Zeit seine Furche in den Spiegel des 
slillen Gewässers, um vom östlichen Gestade Holz nach Tberias herüber⸗ 
zuholen. An der Stelle der Fischer treibt nur noch der Pelikaän sein 
einsames Geschäft, jener Wasservogel, den man in altchristlichen Bild⸗ 
werken häufig dargestellt findet, wie er seine Brust aufreißt, um die 
Jungen mit seinem Herzblute zu tränken. F. R. Bäßler. 
41. Nazareth. 
Nazareth liegt in einem anmutigen und fruchtbaren Berg— 
kessel! Es ist ein Städtchen von etwa 300 mehrenteils christlichen 
Einwohnern und bietet den gefälligen Anblick wohlgebauter, steinerner 
Häuser in Gestalt viereckiger Tuͤrnchen mit platten Dächern. Von 
drei Seien neten die Baͤche nahe heran, über welche sich Pfade zum 
Teil sehr steil und überaus malerisch hinaufwinden. Die vierte Seite 
bildet ein liebliches Feigen- und Oliventhal, dessen ganze Breite 
das schöne lateinische, d. i. roͤmisch⸗katholische Klost er mit seinem 
geräumigen Fremdenhause einnimmt — Nahe bei der Stadt unter 
schattigen Olbäumen entspringt die schöne „Quelle der Jungfrau“ 
sorgsam übermauert und vom klarsten Wasser. Aus diesem Quell 
schoͤpfte wohl schon vor 18 Jahrhunderten, wie dies noch täglich die 
Nazarenerinnen thun, die Gebenedeite unter den Weibern; und mag 
nicht auch der kleine Jesus, dieweil er „seinen Eltern unterthan“ war, 
hiet oft genug mit seinem Krüglein herzugetreten sein? — Hinter der 
Stadt erhebt sich ein 150160 m hoher Berg mit der prachtvollsten 
Aussicht teils in das Thal und auf die Stadt mit ihren zusammen— 
gedrängien Häusern und Trümmern die über Steinplaltten äm Gebirg 
heraufllimmen; teils über die naͤchsten Höhen hinüber nach dem Tabor, 
ber Ebene von Jesreel, dem Karmel und dem Mittelmeer. 
Dies ist also die Heimat unsers Herrn. Im Aufblick zu diesem heiteren 
Äther und im Niederblick auf diese gesegneten Gefilde erschaute er die 
sorglose Froͤhlichkeit der Vögel unter dem Himmel, die Pracht der Lilien 
auf dem Felde, den tnospentreibenden Feigenbaum und die allmählich 
reifende Ernte, und immer wieder zog s ihn später aus dem Gewühl 
der Menschen zurück in den Frieden der immer gleichen Natur und in 
die andachtvolle Stille der Berge. F. R. Baßler. 
Greizer Lesebuch,
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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