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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
I. Erbauliches und Beschauliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Leben mit Gott]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

28 
J. Erbauliches und Beschauliches. 
36. Sprichwörter. 
1. Mit Gott fang' an, mit Gott hör auf; das ist der beste 
Lebenslauf. — 2. Hall' dich rein und acht' dich klein, sei gern mit 
Gott und dir allein. — 3. Kind, wirst du rot, so warnt dich Gott. 
4. Scham hindert Schande. — 5. Gut Gewissen ist ein sanftes Ruhe— 
kissen. — 6. Daß viele unrecht gehen, macht den Weg nicht recht. — 
7. Wer sich heut nicht bessert, ist moxgen ärger. — 8. Der Mensch 
denkt, Gott lenkt. — 9. Thäten wir, wie wir sollten, Gott thäte, wie 
wir wollten. — 10. Es ist keiner so stark, er findet einen Stärkeren. — 
11. Wer sich auf Menschen verläßt, ist verlassen genug. — 12. Ja selig 
ist derselbe Mann, der Herrengunst entraten kann. — 14. Des Christen 
Herz auf Rosen geht, wenn's mitten unter Dornen steht. — 14. Bete 
und arbeite! — 15. Bete, als hülfe kein Arbeiten; arbeite, als hülfe 
kein Beten. — 16. Lieber Land und Leut' verloren, als einen falschen 
Eid geschworen. — 17. Besser Unrecht leiden, als Unrecht thun. — 
18. Geld verloren, wenig verloren; Ehre verloren, viel verloren; Gott 
verloren, alles verloren. — 19. Fromm mit Zwang währt nicht lang. 
— 20. Was der Sonntag erwirbt, schon am Montag verdirbt. — 
21. Ohne Sonntag kein Werktag. — 22. Kirchengehen säumet nicht. — 
23. Welt ist Welt; Geld ist Geld; wohl dem, der Gottes Wort behält. 
— 24. Die Bibel ist ein goldnes Buch, ein Edelstein jedweder Spruch. 
e—— — — èö 
37. Der Rittmeister Kurzhagen. 
In dem Regimente des berühmten, von Friedrich dem Großen 
hochgeehrten Generals von Ziethen stand auch ein Rittmeister, mit 
Namen Kurzhagen. Er war klug, tapfer und hatte ein kindliches Ge— 
müt. Seine Eltern waren arme Landleute im Mecklenburgischen. Mit 
dem Verdienstorden auf der Brust rückte er nach Beendigung des 
siebenjährigen Krieges in Parchim ein. — Die Eltern waren don ihrem 
Dörfchen nach der Stadt gekommen, um ihren Sohn nach Jahr und 
Tag wiederzusehen, und erwarteten ihn auf dem Markte. Wie er 
sie erkannte, sprang er rasch vom Pferde und umarmte sie unter 
Freudenthränen. Bald aber? mußten sie zu ihm ziehen und aßen allzeit 
mit an seinem Tische, auch wenn er vornehme Gäste hatte. 
Einst spottete ein Offizier darüber, daß Bauern bei einem Ritt— 
meister zu Tische säßen. „Wie, sollte ich nicht die ersten Wohlthäter 
meines Lebens dankbar achten?“ war seine Antwort. „Ehe ich des 
Königs Rittmeister wurde, war ich ihr Kind.“ — Der brave General 
von Ziethen hörte von diesem Vorfall und bat sich selbst einmal bei 
dem Rittmeister zu Gaste. Die Eltern des letztern wünschten dieses 
Mal selbst, nicht am Tische zu erscheinen, weil sie sich verlegen fühlen 
würden. Als man sich setzen wollte, fragte der General: „Aber Kuͤrz— 
hagen, wo sind Ihre Eltern, ich denke, sie essen mit Ihnen am Tische?“ 
Der Rittmeister lächelte und wußte nicht sogleich zu antworten. —
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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