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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
IV. Geschichtliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 41-60]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

V. Geschichtliches 
431 
3. Ein Morgen soll noch kommen, 
ein Morgen mild und klar; 
sein harren alle Frommen, 
ihn schaut der Englein Schar; 
bald schaut er sonder Hülle 
jeden deutschen Mann; 
o brich, du Tag der Fülle, 
du Freiheitstag, brich an! 
4. Dann Klang von allen Türmen 
und Klang aus jeder Brust, 
und Ruhe nach den Stürmen 
und Lieb' und Lebenslust! 
Es schallt auf allen Wegen 
ein frohes Siegesgeschreß, 
und wir, wir tfapfern Degen, 
wir waren auch dabei. 
Max von Schenkendorf. 
61. Die Völkerschlacht bei Teipzig. 
(Der 16. u. 18. Oktober 1813.) 
Durch das Bundesheer von allen Seiten bedrängt, konnte 
Napoleöͤn nicht mehr in Dresden bleiben; er brach dẽshalb mit 
seiner ganzen Macht nach Ceipzig auf. Die Verbündeten folgten ihm 
nach, lägerten sich um Leipzig und rüsteten sich zu einem großen Kampfe. 
Völker äus allen Himmelsgegenden waren hier versammelt. Es gaält 
einer letzten großen Entscheidung. 
Rings um Leipzig war die Gegend von Napoleons Scharen auf 
das schrecklichste verheert und ausgeplündert. Die umliegenden Dörfer 
mit ihren halbzerstörten, menschenleeren Häusern boten ein trauriges 
Gemälde des Krieges dar, und in Leipzig selbst wogten eine zahllose 
Menge Krieger und flüchtiges Landvolk, französische Kriegsbeamte und 
der ganze Troß, welcher einem Heere zu folgen pflegt. In beiden 
Heeren wurde nichts versäumt, was man für notwendig hielt, um sich 
des Sieges in dein bevorstehenden Kampfe sicher zu mächen. 
Unter solchen Vorbereitungen war der Morgen des 16. Oktobers 
1813 herangebrochen. Ein grauer Herbstnebel lag auf den Feldern; 
erst gegen MUhr wurde es heller. Die feindlichen Heere standen sich 
im Untkreise von zwei Meilen gegenüber. Die Krieger von so ver— 
schiedenen Volkern boten in ihrem funkelnden Waffenschmucke mit ihren 
flatternden Fahnen und glänzenden en einen herrlichen An— 
blick dar. Unäbsehbar zögen sich die Reihen der in Schlachtordnung 
aufgestellten Kämpfer hin. Kaum hatten die Glocken die neunte Morgen— 
ih. verkundet, als auf das verabredete Zeichen von Kanonenschüssen 
ie Preußen und Russen gegen den Feind losbrachen. Die Erde er— 
drohnte bald unter dem Bonner der Geschütze; der Nebel, welcher am 
Morgen die Gegend bedeckte schwand, so daß die Sonne im hellsten 
Lichte die Schreckensszene beleuchtete. Das Schwarzenbergische Heer 
richtete seinen Angriff auf die Ortschaften im Südosten von Leipzig; 
ein anderer Teil der Dsterreicher stürmte gegen Lindenau im Westen 
an, während Blücher im Norden bei Möckern die Franzosen angriff. 
Fünf Stunden un wurde die furchtbare Kanonade fortgese t. Der 
erste Sturm der Verbündeten war so gewaltig, daß die nbig 
Schlachtreihe allenthalben zurückwich. Aber kaum bemerkte Napoleon
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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