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Lesebuch für Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Titel:
Lesebuch für Volksschulen
Signatur:
DCH-II 121(4,1895)
Erscheinungsort:
Greiz
Verlag:
Henning
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Geschichtliches
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 61-74]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Volltext

WV. Geschichtliches. 
422— 
m 
Acht brennende Dörfer und Städte beleuchteten das blutige 
Schlachtfeld, als die Nacht heraufgezogen war; wie Leichenkerzen 
flackerten die Wachtfeuer in der weiten Totenstille, die nur von dem 
Winseln der Sterbenden unterbrochen wurde. 
In ernster Erwartung sah alles dem kommenden Tage entgegen 
hl ahnungsvoll, daß dieser Kampf Deutschlands Geschick 
entscheide. 
Der Morgen des 17. Oktobers — er war ein Sonntag — brach 
an; doch führte dieser Tag die feindlichen Heere nicht zu neuem 
Kampfe. Näpoleon machte Friedensvorschläge, die aber nicht 
angenommen wurden. — Inzwischen waren auf der Ebene von Leipzig 
neue östereichische und russische Heerhaufen eingetroffen, und auch der 
Kronprinz von Schweden mit dem Nordheer vereinigte sich mit Blücher. 
Da erschien der 18. Oktober. der ewig denkwürdige Tag, der 
das fremde Joch mit blungen Schlägen zerkrümmerte. Zur bessern 
Verteidigung halte Napoledn Befehl gegeben, den Aufstellungs— 
kreis seiner Truppen etwas zu verengern, so daß seine Armee nur 
einen Bogen von zwei Meilen Ausdehnung in den zahlreich um Leipzig 
liegenden Dörfern bildete. Bereits im 2 Uhr des Nachts fuhr Napo— 
leon in seinem Wagen in dem Halbkreise umher, um überall die 
Stellung seiner Truppen selbst in Augenschein zu nehmen. Für den 
Rückzug traf er Vorkehrungen. In einem Bauernhause zu Stötteritz 
saß er eben beim Frühstück, als der von allen Seiten erschallende 
Kanonendonner ihn — Pferd rief. Rechts neben dem Dorfe 
Probstheida befindet sich eine Anhöhe, auf welcher eine Windmühle 
stand. Hier hielt der furchtbare Gebieter und leitete die heiße Schlacht. 
In nicht gar weiter Entfernung ihm gegenüber weilten auf einem 
Hügel der noch heute der Mon archenhügel heißt, die drei Mo— 
narchen, Friedrich Wilhelm III, und die Kaiser Alexander und 
Franz, nebst dem Marschall Schwarzenberg. Noch bedeckte ein dichter 
Nebel das weite Gefilde. Er wich erst dem furchtbaren Kanonendonner 
m lurn dann der klaren Herbstsonne die weite Wahlstatt zu 
eleuchten. 
Abermals bestand der ungeheuere Mu aus drei Schlachten, 
die im Norden, Osten und Süden von Leipzig geschlagen wurden. 
Auf dem Raume von einer Quadratmeile focht eine halbe Million 
Menschen. Hier wurden brennende Dörfer angegriffen und umgangen; 
dort rückte das Fußvolk gegen einander vor; da sprengten Reiter— 
regimenter auf den Feind los; ein Kartätschenhagel warf sie zurück; 
das Kreuzfeuer der Artillerie wütete; überall der heftigste Kampf. 
Die Verbündeten wetteiferten an Mut und Tapferkeit; aber auch 
die Franzosen stritten mit heldenmütiger Ausdauer. Bald neigte sich 
Rapoleons Glücksstern. Jin Norden der Stadt, wo Held Blücher 
känpfte, erlitten die Franzosen eine so vollständige Niederlage, daß 
sie in Unordnung das Schlachtfeld verließen. Hier begab es 4 auch 
zuerst, daß einzelne sächsische und württembergische 
aus freiem Antriebe zu der großen Sache des gemeinsamen Vater— 
Greizer Lesebuch. 
28
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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