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Lesebuch für Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1033004782
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19299796
Title:
Lesebuch für Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 121(4,1895)
Place of publication:
Greiz
Publisher:
Henning
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
I. Erbauliches und Beschauliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Leben mit der Natur]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Erbauliches und Beschauliches
  • [Leben mit Gott]
  • [Leben mit dem Nächsten]
  • [Leben mit der Natur]
  • [Lebensweisheit]
  • [Lebensziel]
  • II. Naturkundliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-77]
  • III. Geographisches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-61]
  • IV. Geschichtliches
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-74]
  • Zugabe
  • binder

Full text

2 4 
36 
l. Erbauliches und Beschauliches. 
Stunden lang in Sturm und Regen vor den Wirtshäusern am Wagen 
slehen, während der lüderliche Eigentümer bei Schnaps und Karten⸗ 
spiel in der warmen Stube sitzt. Meistens behalten solche Burschen 
gerade nur noch so viel Gedanken übrig, um zu wissen, daß sie die 
Herren der Pferde sind, und geben dies durch unbarmherziges Zu⸗ 
schlagen auf die armen Tiere und durch unsinniges Fluchen zu er— 
kennen. Wie die Erwachsenen an großen Tieren, so versündigen sich 
die Kinder an kleineren Geschopfen; an Vögeln, denen sie die Eier 
oder die Jungen rauben; an Froͤschen, denen sie die hinteren Beine 
bei lebendigem Leibe abschneiden, und es einem mitleidigen Storch 
überlassen, den Qualen dieser verstümmelten esnor ein Ende zu 
machen; an Insekten, denen sie Strohhalme in den eib stecken und 
die sie dann liegen lassen; an Fliegen, denen sie die Flügel ausrupfen 
und dergleichen mehr. Die tausendfach geplagte Kreatur findet selten 
einen Raͤcher unter den Menschen; aber der, welcher das Schreien der 
Raben hoͤrt, vernimmt auch das Seufzen der mißhandelten Geschöpfe 
und wird die Quaäler auch für diese Unthaten zu finden wissen. 
1* 
14 
86. Drei Baare und einer. 
1. Du hast zwei Ohren und einen 
Mund. 
Willst du's beklagen? 
Gar vieles sollst du hören und 
wenig darauf sagen. 
2. Du hast zwei Augen und einen 
Mund. 
Mach' dir's zu eigen! 
Gar manches sollst du sehen und 
manches verschweigen. 
3. Du hast zwei Hände und einen 
Mund. 
Lern' es ermessen! 
Zwei sind da zur Arbeit und 
einer zum Essen. 
Friedr. Rückert. 
87. Kluger Blick. 
Ein weiser Mann erzählt von sich: Ich habe mich in keiner 
Widerwaͤrtigkeit sehr gegrämt, es mochte mir auch so schlimm gehen, 
als es wollte, außer ein einziges Mal, als ich barfuß gehen mußte, 
weil ich nicht so viel Geld hatte, mir Schuhe zu kaufen. Ich ging 
ganz traurig in einen Tempel und traf hier einen Menschen, der keine 
Füße hatte. Als ich ihn sah, war ich mit meinen bloßen Füßen gern 
zufrieden, und ich dankte meinem Gott herzlich, daß ich, wenn schon 
oͤhne Schuhe, doch gehen konnte. Der ungluͤckliche Mensch wäre ja 
gern brsu gegangen, wenn er nur Füße gehabt hatte. Gehet dir's 
uͤbel, 4 kehre deine Augen zum Guten, und gedenke, wie gottesfürch⸗ 
tige sn thun, daß du die Augen elen vom Unglück, und 
wendest sie über dich zu einem größern Glück. 
Dr. M, Luther.
	        

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Lesebuch Für Volksschulen. Greiz: Henning, 1895. Print.
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