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Lesebuch für städtische und gewerbliche Fortbildungsschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1035889013
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18611633
Title:
Lesebuch für die Oberklassen katholischer Volksschulen
Shelfmark:
DCH-II 103(12,1899)
Place of publication:
Dortmund
Publisher:
Crüwell
Document type:
Monograph
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1899
Edition title:
Ausgabe für den Regierungsbezirk Aachen, Zwölfte Auflage, (mit der vorigen Auflage übereinstimmend) [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweite Abteilung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Heimatkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Deutschland
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für städtische und gewerbliche Fortbildungsschulen
  • Binder
  • Title page
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur neunten Auflage
  • Vorwort zur zehnten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Teil. Lehrlingsleben
  • I. Erzählungen und Gedichte religiös-sittlichen Inhalts
  • II. Briefe, das Lehrlingsleben betreffend
  • III. Aus der vaterländischen Geschichte
  • IV. Gesellschaftskunde
  • V. Sorge für die Gesundheit
  • VI. Gewerbekunde
  • Zweiter Teil. Gesellenleben
  • I. Stücke sittlichen Inhalts
  • II. Aus der Geschichte
  • III. Bilder aus der Volkswirtschaftslehre
  • IV. Staatsbürgerliche Belehrung
  • V. Wanderungen durch Deutschland
  • VI. Gesundheitspflege
  • VII. Gewerbekunde
  • Dritter Teil. Meisterleben
  • I. Zur Charakterbildung
  • II. Aus der Entwicklungsgeschichte des deutschen Handwerks
  • III. Aus der Volkswirtschaftslehre
  • IV. Gesetzeskunde
  • V. Gewerbekunde (einschließlich der Naturkunde)
  • VI. Verkehrswege und -mittel
  • VII. Deutschland in seinen Kulturbeziehungen zu außerdeutschen Ländern
  • VIII. Aus dem Gebiete der Kunst
  • Anhang
  • Binder

Full text

177 
meinen, Gefreiten und Obergefreiten — alfo ohne Anrechnung der 
Offiziere und Unteroffiziere und Einjahrig-Freiwilligen —- betrug 
auf die Dauer vom 26. März 1899 bis 31. März 1909 
601 990 Mann; die Kriegsstärke des Heeres beträgt etwa 
4 300 000 Mann. Die deutsche Armee ist in 23 Armeekorps ge¬ 
gliedert. Von der Gesamtstärke des deutschen Heeres find vor¬ 
handen: 633 Bataillone Infanterie und Jäger; 600 Eskadrons Ka¬ 
vallerie, 574 Batterien Feldartillerie, 40 Batterien Fußartillerie, 
23 Bataillone Trains, 29 Bataillone Pioniere, 12 Bataillone Ver¬ 
kehrstruppen. Die führenden Offiziere sind entsprechend in auf¬ 
steigender Linie der Oberst, der Generalmajor, der Generalleutnant, 
und der kommandierende General. Die höchsten militärischen Wür¬ 
den sind General-Oberst und General-Feldmarschall. 
Der Kaiser hat die Pflicht und das Recht, dafür Sorge zu 
tragen, daß innerhalb des dentschen Heeres alle Truppenteile voll¬ 
zählig und kriegstüchtig vorhanden sind und Einheit in der 
inneren und äußeren Gestaltung, in Bewaffnung und Kommando, 
in der Ausbildung der Mannschaften, sowie in der Befähigung der 
Offiziere hergestellt und erhalten wird. Den Befehlen des Kaisers 
müssen alle deutschen Truppen unbedingt Folge leisten. Die Höchst¬ 
kommandierenden und Festungskommandanten werden vom Kaiser 
ernannt. Für Bayern und Württemberg finden aber diese Bestim¬ 
mungen nicht völlig Anwendung. 
V. MamlmmM (siirrfi cDeufsdisams. 
87. Der Schwarzwald und seine Bewohner. 
Es ist ein herrliches Stück Land, unser Schwarzwald! Bis 
nahe an 1600 ni steigen gewaltige, schön geschwungene Krippen 
empor, von denen immer eine die andere überragt. Kuppen und 
Hochtalsohlen sind hier von saftigen Alpenwiesen, dort vom köst¬ 
lichsten Walde überdeckt. Häufig zeigen sich Felsgebilde von starrer 
Wildheit, ja stundenlang sich fortziehende enge Felsenschluchten. 
Durch diese Schluchten, diese Täler eilen hellblinkende, immer 
rauschende Bäche und Flüßchen, die manchen schönen Wasserfall 
bilden, unter denen der berühmteste und der größte der Tryberger 
Fall ist, ein Gegenstück zum Schweizer Gießbach. Einige klar¬ 
spiegelnde Seen bieten dem Auge angerrehm fesselnde Ruhepunkte 
der Betrachtung. Üppige Feldfluren ziehen sich aus den Tälern 
über die niedrigen Höhen. Obst- und Weingelände umgeben zahl¬ 
lose Dörfer und kleine Städte in den wärmeren westlichen und 
südlichen Teilen. Aber Städtchen und Dörfer sind auch hoch hinauf 
über das ganze Gebirgsland zerstreut. Dieselben strecken sich bald 
Schanze, Lesebuch. 12. Stuft. 12
	        

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Kinzel, Karl et al. [[Abteilung 1] = Abteilung Für Tertia Und Untersekunda in Einem Bande, [Schülerband]]. Berlin: Mittler, 1918. Print.
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