GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Lesebuch für die Oberklassen katholischer Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1035889013
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18611633
Titel:
Lesebuch für die Oberklassen katholischer Volksschulen
Signatur:
DCH-II 103(12,1899)
Erscheinungsort:
Dortmund
Verlag:
Crüwell
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1899
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe für den Regierungsbezirk Aachen, Zwölfte Auflage, (mit der vorigen Auflage übereinstimmend) [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweite Abteilung
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
B. Aus der Weltkunde
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
2. Geschichtliche Bilder
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für die Oberklassen katholischer Volksschulen
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erste Abteilung
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-177]
  • Zweite Abteilung
  • A. Heimatkunde
  • B. Aus der Weltkunde
  • 1. Geographische Bilder
  • 2. Geschichtliche Bilder
  • 3. Naturkundliche Bilder
  • Dritte Abteilung
  • Anhang
  • Verzeichnis der Gedichte
  • Einband

Volltext

wurde, und dìe Kreuze den Mauern gegenüber aufstellen. Um 
so verzweifelter aber wehrten sich die Juden, die ihr Schicksal 
voraussahen, wenn auch der Mangel zuletzt so groß wurde, daß 
einzelne sogar Menschenfleisch verzehrten. Den Tempel hätte 
Titus gerne gerettet, aber ein Soldat warf einen Feuerbrand 
hinein, und der Kampf um den Tempel herum war so wütend, 
daß man nicht löschen konnte. Die gefangenen Priester wurden 
sämtlich hingerichtet. Das gemeine Volk wurde in die Sklaverei 
geschleppt. Zur Zeit der Belagerung sollen nach Angabe des 
jüdischen Geschichtschreibers Josephus über eine Million Men¬ 
schen in der Stadt gewesen sein. Die christliche Gemeinde hatte 
— eingedenk der Warnung des Heilandes — schon vor der Be¬ 
lagerung sich in die Grenzstadt Pella gegen das Steinige 
Arabien hin geflüchtet. Im September 70 war das Werk der 
Zerstörung vollendet; Stadt und Tempel waren in Trümmer 
gesunken, und das Reich der Juden hatte für immer ein Ende. 
So war die Weissagung Jesu in Erfüllung gegangen. 
297. Der Hunrrerikönig Attila. 
In der letzten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Christi 
Geburt entstand unter den europäischen Völkern eine große 
Bewegung nach Westen und Süden, welche gewöhnlich die Völ¬ 
kerwanderung genannt wird. Beinahe ganz Europa wurde da¬ 
durch zum Schauplatze blutiger Kriege und unsäglicher Ver¬ 
wüstungen; die alten Reiche wurden umgestürzt und neue ent¬ 
standen; fast ganz Europa nahm eine andere Gestalt an. 
Den Anstoß zu der Völkerwanderung gaben die Hunnen, 
welche um das Jahr 375 in Europa einbrachen. Wie ein 
Strom wälzte sich das wilde, kriegerische Volk mit Weibern und 
Kindern, Herden und all seiner Habe von Asien her über die 
Wolga, unterwarf sich die germanischen Völkerschaften bis tief 
in Deutschland hinein und nahm eine Zeitlang seinen Wohnsitz 
in dein heutigen Ungarn. Von hier aus erhob es sich um die 
Mitte des fünften Jahrhunderts aufs neue unter dem König 
Attila oder Etzel, einem der mächtigsten und furchtbarsten Welt¬ 
eroberer, die je gelebt haben. Von ihm rühmten die Hun¬ 
nen, daß, wenn er sein Schwert in die Erde stoße, hundert Völker 
zitterten und Rom und Konstantinopel in ihren Grundfesten er¬ 
bebten. Mit einem Heere von 700000 Streitern unternahm 
derselbe im Jahre 451 einen Zug nach Westen und fiel in 
Gallien, das heutige Frankreich, ein. Mit Feuer und Schwert 
bahnte er sich den Weg; die herrlichsten Städte wurden zerstört, 
die blühendsten Fluren verwüstet; wo der Fuß der hunnischen
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Lesebuch Für Die Oberklassen Katholischer Volksschulen. Dortmund: Crüwell, 1899. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment