GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Der Kinderfreund

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1037023471
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18690405
Titel:
Der Kinderfreund
Signatur:
DCH-II 110(1,11)
Erscheinungsort:
Detmold
Verlag:
Meyer
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Mittelstufe der Volksschulen im Fürstentum Lippe

Kapitel

Titel:
IV. Aus dem Erwerbsleben
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 201-220]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Kinderfreund
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Bilder
  • Zum Eingang
  • I. Aus der Natur
  • [Lesestücke 2-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-107]
  • II. Aus Heimat, Vaterland und weiter Welt
  • III. Aus alter und neuer Zeit
  • IV. Aus dem Erwerbsleben
  • [Lesestücke 192-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-262]
  • V. Aus dem sittlichen Gemeinschaftsleben
  • VI. Aus dem christlich-religiösen Leben
  • Einband

Volltext

200 
und Tal grünen und blühen für mich so schön wie für ihn. Meine 
beiden Hände gebe ich nicht für hunderttausend Gulden, und meine 
Augen wären mir um alle Kostbarkeiten der fürstlichen Schatzkammer 
nicht feil. Überdies habe ich alles, was ich wünsche; denn ich wünsche 
nicht mehr, als ich nötig habe; ich esse mich täglich satt, habe Kleider, 
mich ordentlich zu bedecken, — und bekomme für meine Mühe und 
Arbeit jährlich so viel Geld, datz ich damit ausreiche, Könnt Ihr 
sagen, datz der Fürst mehr habe?" 
Der gütige Fürst lächelte, gab sich zu erkennen und sprach: „Du 
hast recht, guter Knabe, und kannst nun sagen, der Fürst selbst habe 
dir recht gegeben. Bleibe bei deinem fröhlichen Sinne!" 
Zufriedenheit macht froh und reich 
und wohl dem grötzten König gleich. 
Chr. von Schmid. 
221. Vt6 Ilirtvuklöttz. 
1. Ein König hatte einen Schatzmeister, der sich vom 
Hirtenstabe zu diesem wichtigen Amte aufgeschwungen hatte. 
Der Schatzmeister ward aber bei dem Könige verklagt, daß er 
die königlichen Schätze veruntreue und die geraubten Gelder 
und Kostbarkeiten in einem eigenen Gewölbe mit eiserner Tür 
aufbewahre. Der König besuchte den Schatzmeister, besah 
dessen Palast, kam an die eiserne Tür und befahl, sie zu 
öffnen. Als der König nun hineintrat, war er nicht wenig erstaunt. 
Er sah nichts als vier leere Wände, einen ländlichen Tisch und 
einen Strohsessel. Auf dem Tische lag eine Hirtenflöte nebst 
einem Hirtenstabe und einer Hirtentasche. Durch das Fenster 
sah man auf grüne Wiesen und waldige Berge. 
2. Der Schatzmeister aber sprach: „In meiner Jugend 
hütete ich die Schafe. Du, o König, zogst mich an deinen Hof. 
Hier in diesem Gewölbe brachte ich nun täglich eine Stunde zu, 
erinnerte mich mit Freuden meines vorigen Standes und wieder¬ 
holte die Lieder, die ich ehemals bei meinen Schafen zum Lobe 
des Schöpfers gesungen hatte. Ach, laß mich wieder zurück¬ 
kehren auf meine väterlichen Fluren, wo ich glücklicher war 
als an deinem Hofe!“ 
Der König ward über die Verleumder sehr unwillig, um¬ 
armte den edlen Mann und bat ihn, ferner in seinen Diensten 
zu bleiben. 
Ein ruhig Herz, nicht Gold und Pracht, 
ist’s, was uns Menschen glücklich macht. 
Chr. von Schmid.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Schwanold, Heinrich, and Ludwig Richter. Der Kinderfreund. Detmold: Meyer, 1911. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment