GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Lesebuch für die Oberklassen evangelischer Elementarschulen in Elsaß-Lothringen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1046132350
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18184572
Titel:
Lesebuch für die Oberklassen evangelischer Elementarschulen in Elsaß-Lothringen
Signatur:
DDH-II 26(6,1894)
Erscheinungsort:
Straßburg
Verlag:
Straßburger Dr. und Verl.-Anst.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1894
Ausgabenbezeichnung:
Sechste Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
I. Teil
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
V. (Haus und Familie)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für die Oberklassen evangelischer Elementarschulen in Elsaß-Lothringen
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Teil
  • I. (Der Tageslauf)
  • II. (Heimat und Fremde)
  • III. (Die Woche und ihre Arbeit)
  • IV. (Sonntag und Festtag)
  • V. (Haus und Familie)
  • VI. (Die Jahreszeiten)
  • II. Teil: Geschichte
  • [Lesestück 1 - 20]
  • [Lesestück 21 - 37]
  • III. Teil: Geographie
  • I. Elsaß - Lothringer
  • II. Allgemeine Geographie
  • IV. Teil: Naturkunde
  • A. Naturgeschichte
  • B. Naturlehre
  • Einband

Volltext

— L— 
bedlrfen, und die Schweizer ohnedies, erzählte sie ihren Reisegefährten 
bald, was sie auf den Weg getrieben hatte. „Find' ich ihn in Colmar 
nicht, so geh' ich nach Straßburg; find ich ihn in Straßburg nicht, 
so geh' ich nach Mainz.“ Die andern sagten das dazu und jenes, 
und einer fragte sie: „Was ist denn Euer Sohn bei der Armee? 
Major?“ Da wurde sie fast verschämt in ihrem Inwendigen. Denn 
sie dachte, er könnte wohl Major sein oder so etwas, weil er immer 
brav war; aber sie wußte es nicht. ‚Wenn ich ihn nur finde,“ sagte 
sie, „so darf er auch etwas weniger sein; denn er ist mein Sohn.“ 
Zwei Stunden herwärts Colmar aber, als schon die Sonne sich zu 
den Elsässer Bergen neigte, die Hirten heimtrieben, die Kamine in 
den Dörfern rauchten, — da standen die Soldaten in dem Lager nicht 
weit von der Straße partienweise mit dem Gewehr bei Fuß; und 
die Generale und Obersten standen vor dem Lager beisammen, redeten 
mit einander, und eine junge weißgekleidete Person von weiblichem 
Geschlecht und feiner Bildung stand auch dabei und wiegte auf ihren 
Arinen ein Kind. Die Frau im Postwagen sagte: „Das ist auch keine 
gemeine Person, daß sie nahe bei den Herren steht. Was gilts! der 
it ihr redet, ist ihr Mann.“ Der geneigte Leser fängt allbereits an, 
etwas zu merken; aber die Frau im Postwagen merkte noch nichts. 
Ihr Mutterherz hatte noch keine Ahnung, so nahe sie an ihm vorbei⸗ 
gefahren war, sondern bis nach Colmar hinein war sie still und redete 
unmer. In der Stadt im Wirtshaus, wo schon eine Gesellschaft an 
der Mahlzeit saß und die Reisegefährten sich auch noch setzten, wo 
Platz war, da war ihr Herz erst recht zwischen Bangigkeit und Hoff⸗ 
nung eingeengt, daß sie jetzt etwas von ihrem Sohn erfahren könnte, 
ob ihn niemand kenne, und ob er noch lebe, und ob er etwas sei, 
und sie hatte doch den Mut fast nicht, zu fragen. Denn es gehört 
Herz dazu, eine Frage zu thun, wo man das Ja so gerne hören 
möchte und das Nein doch möglich ist. Auch meinte sie, jedermann 
merke es, daß es ihr Sohn sei, nach dem sie frage, und daß sie hoffe, 
er sei etwas geworden. Endlich aber, als ihr der Diener des Wirts 
die Suppe brachte, hielt sie ihn heimlich am Rocke fest und fragte 
ihn: „Kennt Ihr nicht einen bei der Armee, oder habt Ihr nicht von 
einem gehört, so und so?“ Der Diener sagte: „Das ist ja unser 
General, der im Lager steht. Heute hat er bei uns zu Mittag gegessen,“ 
und zeigte ihr den Platz. Aber die gute Mutter gab ihm wenig Gehör 
darauf, sondern meinte, es sei Spaß; der Diener ruft den Wirt. Der 
Wirt jagt: „Ja, so heißt der Generall“ Ein Offizier sagte auch: „Ja, 
so heißt unser General,“ und auf ihre Fragen antwortete er: „Ja,
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Lesebuch Für Die Oberklassen Evangelischer Elementarschulen in Elsaß-Lothringen. Straßburg: Straßburger Dr. und Verl.-Anst., 1894. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment