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Lesebuch für die Mittelstufe (Teil 4, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1043580336
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18103807
Titel:
Ferdinand Hirts deutsches Lesebuch
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Ferdinand Hirt, Königliche Universtitäts- und Verlags-Buchhandlung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1903
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe G, für katholische Schulen mit einfacheren Schulverhältnissen, vollständig in 4 Teilen, kleinere Ausgabe des früheren Lepkeschen Lesebuches
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1047376172
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18266287
Titel:
Lesebuch für die Mittelstufe
Signatur:
DDH-II 15(5,07)-4
Bandzählung:
Teil 4, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1907
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe G, für katholische Schulen mit einfachen Schulverhältnissen, kleinere Ausgabe des früheren Lekeschen Lesebuches, vollständig in 7 Teilen, 5. (Stereotyp-) Auflage, in der neuen deutschen Rechtschreibung [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
A. Deutscher Lebensspiegel
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
1. Der Segen Gottes ist im Haus
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Ferdinand Hirts deutsches Lesebuch
  • Lesebuch für die Mittelstufe (Teil 4, [Schülerband])
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Inhaltsübersicht
  • A. Deutscher Lebensspiegel
  • 1. Der Segen Gottes ist im Haus
  • 2. Schaffen und Streben ist Gottes Gebot, Arbeit ist Leben, Nichtstun ist Tod
  • 3. O Glockenklang, so voll und rein, du ladest mich zum Beten ein
  • 4. Mein Nächster
  • 5. Schau' über dich!
  • B. Aus dem Leben der Kirche und ihrer Heiligen
  • C. Aus der Geschichte des deutschen Volkes
  • D. Heimat und Fremde
  • E. Aus Natur- und Menschenleben
  • F. Die Himmel erzählen die Ehre Gottes
  • G. Ordnung erhält die Welt
  • Alphabetisches Verzeichnis der Gedichte
  • Einband

Volltext

. Deutscher Lebensspiegel. 
Der Segen Gottes ist im Haus. 
1. Zimmerspruch. 
Das neue Haus ist aufgerich't; in die Küche Maß und Reinlichleit, 
gedeckt, gemauert ist es nicht; in den Stall Gesundheit allermeist, 
noch können Regen und Sonnenschein in den Keller dem Wein einen guten 
von oben und überall herein; Geist; 
drum rufen wir zum Meister der Welt, die Fenster und Pforten woll' er 
er wolle von dem Himmelszelt weihn, 
nur Heil und Segen gießen aus daß nichts Unsel'ges komm herein, 
hier über dieses offne Haus. und daß aus dieser neuen Tür 
Zu oberst woll' er gut Gedeihn hald fromme Kindlein springen für. — 
in die Kornböden uns verleihn, Nun, Maurer, decket und mauert aus! 
in die Stube Fleiß und Frömmigkeit, Der Segen Gottes ist im Haus. 
Lndw. Uhland. 
2. Der Bau des Hauses. 
1. Der Ankauf eines Bauplatzes, die Anfuhr der Bausteine, der 
Aufbau der Mauern und die innere Ausstattung der Räume erfordern 
gewöhnlich beträchtliche Summen. Ehe eine Hacke oder Schaufel angelegt 
wird, hat der Baumeister den Plan zum Hause zu entwerfen. Das Haus 
ist in seinem Kopfe und auf dem Papier bereits vollständig vorhanden, 
ehe mit dem Bau angefangen wird 
2. Der Grund, auf dem das Haus ruhen soll, verlangt besondere 
Aufmerksamkeit. Besteht er aus Fels, so muß dieser gesprengt oder 
ausgebrochen werden. Dann kann man aber sofort die Mauern darauf 
setzen. Findet man zu oberst nur lockere Erdschichten, so muß man tiefer 
graben und möglichst große und harte Steine sorgsam einlegen, um festen 
Grund zu gewinnen. Am schwersten baut es sich auf sumpfigem, moorigem 
Boden. In solchen muß man Holzpfähle einrammen, diese durch Balken 
miteinander verbinden und die Zwischenräume mit Gestein und Mörtel
	        

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