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Von Goethe bis zur Gegenwart (Band 2, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1940639050
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-26130137
Titel:
Cl. Siemers' Geschichte der christlichen Kirche
Signatur:
WE-II 53(8,1880)
Autor*in:
Siemers, Clemens
Erscheinungsort:
Münster
Verlag:
Druck und Verlag der Theissing'schen Buchhandlung
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Religionsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1880
Ausgabenbezeichnung:
Achte, vermehrte und verbesserte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch Latein
Untertitel:
für katholische Gymnasien und andere höhere Lehranstalten mit kirchlicher Druckerlaubnis

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in der Untersekunda
  • Einband
  • Einband
  • Titelseite
  • Herrn Direktor Dr. Oscar Jäger in Dankbarkeit gewidmet.
  • Vorwort
  • I. Zeitalter Friedrichs des Großen
  • II. Die französische Revolution, die Koalitionskriege und die Freiheitskriege (1789-1815)
  • III. Deutschland bis zur Ausrichtung des deutschen Reiches (1815-1871)
  • IV. Die Friedensjahre seit 1871
  • Stammtafel
  • Anhang
  • Inhalt
  • Werbung
  • Erwerbungen Preussens und Deutschlands
  • Einband

Volltext

iv. Die Iriedenszabre seit 1871.-9) 
1. Äußere Verhältnisse. 
a) Europa. 
In der Thronrede zur Eröffnung des ersten deutschen Reichs- 
tages am 21. März 1871 erklärte Kaiser Wilhelm: „Die Achtung, 
welche Deutschland für seine eigene Selbständigkeit in Anspruch nimmt, 
zollt es bereitwillig der Unabhängigkeit anderer Staaten und Völker, 
der schwachen wie der starken. Das neue Deutschland, wie es aus 
der Feuerprobe des gegenwärtigen Krieges hervorgegangen ist, wird 
ein zuverlässiger Bürge des europäischen Friedens sein, weil es stark 
und selbständig genug ist, um sich die Ordnung seiner eigenen An- 
gelegenheiten als sein ausschließliches, aber auch ausreichendes und 
zufriedenstellendes Erbteil zu bewahren." Diese Worte sind die 
Richtschnur der Politik des neuen Reiches geblieben, welches in der 
That Europa bis heute den Frieden gesichert hat. Gegenüber den 
Rachegelüsten Frankreichs konnte Deutschland sich zunächst auf die 
Freundschaft Rußlands verlassen, die um so stärker war, als es 
Bismarck gelang, Österreich mit den neuen Verhältnissen zu versöhnen 
und mit diesem mächtigen Nachbar zusammen nach einer Zusammen- 
fünft der drei Kaiser Alexander II., Franz Josef und Wil- 
Helm 1872 das Dreikaiserbündnis zu schließen. Aber der 
rnssisch-türkische Krieg 1877 und 1878 löste die Freundschaft 
mit Rußland auf. Rußland hatte, um das Slaventum auf der 
Balkau-Halbinfel zur vollen Macht zu bringen, die Türkei nieder- 
zuwerfen gesucht und durch den Frieden von St. Stephano am 
3. März 1878 auch die Befreiung aller Slaven von der türkischen
	        

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Zitierempfehlung

Moldenhauer, Franz. Hilfsbuch Für Den Geschichtsunterricht in Der Untersekunda. Berlin: Seehagen, 1894. Print.
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