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Kulturgeographie des Deutschen Reiches und seine Beziehungen zur Fremde

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN890947767
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15032519
Title:
Deutsche Jugend
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Hafferburg
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesebuch für Bürgerschulen

Volume

Persistent identifier:
PPN1666901903
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19884384
Title:
[Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 21(5,03)-3
Volume count:
Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Hafferburg
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1903
Edition title:
5. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesebuch für Bürgerschulen

binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
binder

Contents

Table of contents

  • Kulturgeographie des Deutschen Reiches und seine Beziehungen zur Fremde
  • binder
  • Prepage
  • Title page
  • Vorwort zur 3. Auflage
  • Vorwort zur 1. Auflage
  • Einige Urteile über die 1. Auflage dieser Schrift
  • Inhalt
  • I. Deutschlands Weltstellung
  • II. Die wichtigsten Träger der deutschen Kultur
  • III. Kulturzweige innerhalb der Reichsgrenzen
  • IV. Deutschlands Außenhandel und Weltverkehr
  • I. Deutsche Dampferlinien nach Amerika
  • II. Deutsche Dampferlinien nach West-, Süd- und Ostafrika
  • III. Deutsche Dampferlinien nach Süd- und Ostasien
  • IV. Deutsche Dampferlinien nach Australien und Ozeanien
  • Überfahrtspreise auf deutschen Dampferlinien
  • V. Die deutsche Auswanderung
  • VI. Deutschland als Kolonialmacht
  • Anhang
  • Zusammenstellung der Entfernungen zwischen den verschiedenen Häfen
  • Singapore-Neu Guinea
  • Brasilien. La Plata
  • binder

Full text

Das deutsche Volkstum. 25 
entwickelung des deutschen Volkes eine ganz bestimmte Richtung zu geben, 
und ihm die Möglichkeit gewährte, bei der Entwickeluug der Groß- und 
Weltindustrie erfolgreich mit andern Völkern in Wettbewerb zu treten. 
Schließlich darf auch die Wegsamkeit des deutschen Bodens nicht 
unerwähnt bleiben. Sie hat den wesentlichsten Anteil an dem regen 
Güteraustausch und an dem belebenden Durcheinanderfluten der der- 
schiedenartigsten Kulturströmungen, die auch den fernsten Winkel des Vater- 
landes mit in ihren allgemeinen Betrieb ziehen. 
2. Das deutsche Volkstum. 
Wenn in den bisherigen Ausführungen darauf hingewiesen wurde, 
daß die geographische Lage und die Natur des deutschen Landes die stillen 
aber starken Lenkerinnen der politischen und kulturlichen Entwickeluug des 
deutschen Volkes waren und noch sind, so sollte damit lediglich der Grad 
der Abhängigkeit des ganzen deutschen Kulturlebens von dem betreffenden 
Erdraum nachgewiesen, gewissermaßen eine notwendige, natürlich erdknnd- 
liche Grundlage dafür gesucht, keineswegs aber die Alleinherrschaft 
derselben in der deutschen Kulturentwickelung behauptet werden. Die 
treibenden Kräfte des Kulturlebens sind nicht nur in den Einflüssen der 
Außenwelt zu suchen, soudern es müssen auch im Weseu des 
Menschen gewisse Anlagen, also auch innere treibende 
Kräfte vorhanden sein, die mit der Außenwelt in befruchtende 
Wechselbeziehung treten können. Die Geisteskraft des Menschen muß durch 
den Gebrauch der Gaben, die ihm die ihn umgebende Natur darbietet, 
geübt, fettte Phantasie und sein ästhetischer Sinn durch die Schönheiten 
der Natur gebildet und veredelt, seine Willenskraft im unvermeidlichen 
Ringen mit der Natur gestählt werden. Dadurch uun, daß bei diesen 
Bestrebungen die Bewohner eines Erdraumes, der von gleichen Natur- 
Verhältnissen beherrscht wird, mit einander in Verkehr treten, sich gegen- 
seitig stützen uud fördern, Erfahrungen und Errungenschaften austauschen 
oder auch im gemeinsamen Kampf gegen feindliche Mächte zur äußersten 
Anstrengung des Geistes und Körpers gezwungen werden, erwächst für die 
Entfaltung der Kultur auf jener einflußreichen natürlich geographischen 
Grundlage einer der ersten und wichtigsten Träger des Kulturlebens: 
das Volkstum. 
Der Einfluß der deutschen Landesnatnr auf Sinn und Charakter 
des deutschen Volkes ist einerseits unverkennbar. Wie man die Natur des 
deutschen Landes in Bezug auf Bodengestaltung, landschaftlichen Charakter 
und klimatische Verhältnisse nicht ohne Grund eine knorrige genannt hat, 
so hat auch unser Volk in seiner Erscheinung und in seinem Wesen etwas 
Eckiges und Knorriges. Seinen Zügen und seinem Wesen fehlt das 
südliche Fener, seinen Bewegungen und Gebärden die französische Gewandt- 
heit und Geschmeidigkeit. Und doch zeigt das deutsche Volk bei der bereits 
erwähnten Vielgestaltigkeit seines Lebens von der Gletscherwelt der Alpen 
bis zu den nordischen Marschländern eine bestimmte nationale Grund- 
richtnng uud Übereinstimmung in seinem Wesen, durch die es sich wesent- 
lich von anderen Völkern unterscheidet. Außer den Einwirkungen
	        

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Eckert, Max, and Adolf Tromnau. Kulturgeographie Des Deutschen Reiches Und Seine Beziehungen Zur Fremde. Halle a.S.: Schroedel, 1904. Print.
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