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[Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]] (Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN890947767
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15032519
Title:
Deutsche Jugend
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Hafferburg
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1895
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesebuch für Bürgerschulen

Volume

Persistent identifier:
PPN1666901903
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19884384
Title:
[Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 21(5,03)-3
Volume count:
Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Hafferburg
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1903
Edition title:
5. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesebuch für Bürgerschulen

Chapter

Title:
III. Herbstessegen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Jugend
  • [Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]] (Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Frühlingsluft
  • II. Sommerpracht
  • III. Herbstessegen
  • IV. Winters Freud und Leid
  • V. Kindes- und Familienleben
  • VI. Für Kopf und Herz
  • VII. Fabeln
  • VIII. Märchen und Sagen
  • IX. Lustige Geschichten
  • X. Aus der deutschen Geschichte
  • XI. Deutsches Land und Volk
  • XII. Festklänge
  • XIII. Aus der lieben Heimat
  • binder

Full text

— 36 — 
entdeckte. — Dieser aber griff wieder nach seinem Messer und schnitt 
die Spitzen der Zweige samt den Blüten hinweg. 
„O schade! schade!“ rief der Knabe; jeder Schnitt des Vaters 
war ihm durchs Herz gegangen. „Wie kannst du auch nur so grausam 
sein? Das arme, arme Bäumchen!“ 
„Laß dir's darum nicht leid sein!“ erwiderte der Vater. „Ich 
habe ihm nur einen üppigen Trieb genommen, durch den es verwildern 
würde. An dieser vorzeitigen Fruchtbarkeit hätte sich seine Kraft 
erschöpft, ehe sie zu ihrer völligen Entwickelung gekommen wäre. — 
Aber freue dich, mein Sohn!“ setzte er hinzu. „Diese Blüten sind 
uns ein Zeichen seiner innern Tüchtigkeit. Lassen wir ihm Zeit, stark 
zu werden, und wir dürfen das Beste hoffen!“ 
Es waren Jahre vergangen. Im Herbste kehrte der Knabe wohl— 
gebildet aus der Stadt zurück in das elterliche Haus, näher dem Jüng- 
singsalter. Der Vater, nach der ersten Freude des Wiedersehens, nahm 
jetzt seinen Sohn bei der Hand und führte ihn in den Garten. 
Siehe, da stand vor ihnen stark und stämmig der Apfelbaum, 
und seine Zweige neigten sich unter dem Segen der roten, goldenen 
Früchte. 
„Siehst du, mein Sohn,“ sagte der Vater, „wie er die vollen 
Äste dir zum Gruß entgegenbreitet? Es ist ein freudiger, dankbarer 
Baum geworden, jenes Bäumchen. — Dein Bäumchen, mein lieber 
Sohn! denn es ist ja mit dir groß und stark und herrlich geworden.“ 
Da umarmte der Vater seinen Sohn, und dieser weinte an seinem 
Halse; es war ihm, als wäre ihm jetzt zum erstenmale sein eigenes 
inneres Wesen und der Gang und die Bestimmung seines Lebens 
klar geworden. 
Krummacher. 
40. Die Einkehr. 
1. Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste; 
ein gold'ner Apfel war sein Schild an einem langen Aste. 
2. Es war der gute Apfelbaum, bei dem ich eingekehret; 
mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret. 
3. Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste; 
sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das beste. 
4. Ich fand ein Bett zu süßer Ruh auf weichen, grünen Matten; 
der Wirt, er deckte selbst mich zu mit seinem kühlen Schatten.
	        

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[Teil 3 = 4. Schuljahr, [Schülerband]]. Braunschweig: Hafferburg, 1903. Print.
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