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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 161-180]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • Binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • Binder

Full text

113 
178. Das Lichhörnechen. 
Wohl die meisten unserer Leser haben das Eichhorn im Walde belauseht, 
Nie es, hoch auf dem Tannenaste sitzend, mit den Vorderfüssschen den Zapfen 
halt und rüstig den platton Samen aus dem diehten und festen Blattoergehause 
herausnagt. Gerade aut hat es den sehõnen Buschschweif gestellt und die Ohren 
mit dem feinen Haarpinselehen. Mit den lebbaften Auglein blickt es rings umher. 
Das Eichhörnchen ist der Affe unserer Walder und stebt dem udlichen 
Aflen in Munterkeit und Possierlichkeit wenig nach; wohl aber iet es weniger 
dreist und nieht so boshaft wie dieser. Nur am heilsen Mittag oder bei 10 
sar zu schlimmem Wetter liegt es rubig im Nest; sonst bat es immer etwas 
zu schaffen, hüpft von Ast zu Ast, setzt von Baum zu Baum auf drei 
Meter weit und springt in der Not, ohne Schaden zu nehmen, vom Gipfel 
der zwanzig Meter hoben Tanne auf den Boden, wobei es die vier Beine 
Veit ausbreitet und den Buschschweif wagerecht ausstreckt. 
In unsern niedrigen, böhern und höchsten VWaldern ist es noch ziem- 
lich häufig, im Thale gern da, wo viele Haselstauden als Unterbolz, in den 
Bergen, wo die Nusschen der Arvenkiefer, die es sebr liebt, zahlreich vor- 
kommen. Es baut mehbrere rundliche Nester aus Reisig, Laub und Moos 
abseits vom Windzug und verstopft den Eingang, wenn es hbineinwettert. 20 
Wegen doer Lange der Hinterfüsse kann es nur hüpfend gehen; dagegen 
klettert und schvimmt es ausserordentlich gut; nur wenn es angeschossen 
ist, oder bei heftigem Sturm, rettet es sich auf den Boden hinab und uen 
ein Loch zu gevinnen. 
Die Eichhörnehen fressen am liebsten alle Nüsse, Knospen und Kerne; 25 
bittere Pfixsichkerne töten sie aber schnell. Die härtesten Schalen nagen 
sie rasch auf und sammeln für den Winter grosse Vorrate von Nussen, 
die sie aber oft so gut verstecken, dass sie selbst Gebelben niebt vied 
auffinden. Wenn sie in der Gefangenschaft nichts zu nagen haben, s0 
Nachsen ihnen die Zahne oft einige Centimeter lang an einander voxbei, 30 
s0 dals sie nicht mehr fressen können. Auffallenderweise stellen sie aueh 
den Võgeln nach; sie fressen die Eier, die Nestjungen und die Alten; 
selbst alte Drossoln fangen sie ab. 
IIm Marz und im Juni bekommen sie drei bis sieben blinde Junge im 
Nohl ausgefutterten Neste und huten sis sorgfaltig. Werden sie bedroht, 35 
0 tragen sie die zierlichen Mauschen im Maule in ein fernes Nest. Altere 
lassen dieh velten vollstandig zahmen, Nesttierechen dagegen wohl. Lbr 
leisch schmeckt im Herbsto gut, ihr Pelz ist wenig wert. Am gefähr- 
lĩehsten verfolgen sie ausser dem Menschen der noch schneller kletternde 
Baummarder, die Eulen und Bussharde, vor denen sie sieh dureb blitz- 40 
Schnelles Kreisen um den Baumstamm zu retten suchen. 
In harten Wintern geht es ihnen oft sohlimm. vie schlafen dann etliche 
Tage lang; hindert sie aber der Sehnee, zu ihren Vorräten zu kommen, 
80 sterben sie leicht. Die Eichhbörnchen von Norddeutschland, Schweden 
und Russland verden im Winter ganz grau. Ihr dichterer und langer behaarter 
Pelz, unter dem Namen Grauwerk bekannt, ist gesucht und teuer. In der 
dehweiz laufen die braunen und sehwarzen Eichhörnehen bloss grau an. 
Gabriel u. Supprian, Lesebuch. L.
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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