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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 161-180]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

116— 
Familie von etwa vier Stücken; nur wenn der Bock weggeschossen ist, gesellt 
sich die Ricke zu einer anderen Familie; sonst bleiben die verschiedenen Familien 
in der Regel von einander entfernt. 
Jung aufgezogen, sind sie allerliebste Geschöpfe, allein die Böcke nur so lange, 
bis sie ein tüchtiges Gehörn aufgesetzt haben, weil sie sich dann fühlen und mit 
ihrem Geweih jeden zu stoßen versuchen. Man bindet ihnen dann ein Leder vor 
die Augen, daß sie nicht gerade vor sich hinsehen können. Wie groß die Gewalt 
ist, die sie in ihrem Kopfe besitzen, und wie gefährlich sie verwunden können, kann 
man aus folgendem Beispiele ersehen: ein Spießbock stieß einem andern Bock sein 
10 Gehörn (ohne Enden) über dem Auge in die Stirnhöhle und durch den Gaumen 
bis zur Zunge, wo dann das Gehörn abbrach. Von der gräßlichen Wunde 
geheilt, wurde der Gestoßene im folgenden Herbst geschossen. 
181. Der Wolf und der Mensch. 
Märchen. — Brüder Grimm) 
15 Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein 
Tier könnte ihm widerstehen, und sie müßten List gebrauchen, um sich vor ihm 
zu erhalten. Da antwortete der Wolf: „Wenn ich nur einmal einen Menschen 
zu sehen bekäme, ich wollte doch auf ihn losgehen.“ „Dazu kann ich dir 
helfen,“ sprach der Fuchs, „komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir 
einen zeigen.“ Der Wolf stellte sich frühzeitig ein, und der Fuchs brachte ihn 
hinaus auf den Weg, den der Jäger alle Tage ging. Zuerst kam ein alter 
abgedankter Soldat. „Ist das ein Mensch?“ fragte der Wolf. Nein,“ ant— 
wortete der Fuchs, „das ist einer gewesen.“ Danach kam ein kleiner Knabe, 
der zur Schule wollte. „Ist das ein Mensch?“ „Nein, das will erst einer 
werden.“ Endlich kam der Jäger, die Doppelflinte auf dem Rücken und den 
Hirschfänger an der Seite. Sprach der Fuchs zum Wolf: „Siehst du, dort 
kommt ein Mensch, auf den mußt du losgehen, ich aber will mich fort in meine 
Höhle machen!“ Der Wolf ging nun auf den Menschen los; der Jäger, als er 
ihn erblickte, sprach: „Es ist schade, daß ich keine Kugel geladen habe,“ legte an 
zo und schoß dem Wolf das Schrot ins Gesicht. Der Wolf verzog das Gesicht ge⸗ 
waltig, doch ließ er sich nicht schrecken und ging vorwärts; da gab ihm der 
Jäger die zweite Ladung. Der Wolf verbiß den Schmerz und rückte dem Jäger 
zu Leibe; da zog dieser seinen blanken Hirschfänger und gab ihm links und 
rechts ein paar Hiebe, daß er über und über blutend mit Geheul zu dem Fuchs 
z5 zurücklief. „Nun, Bruder Wolf,“ sprach der Fuchs, „wie bist du mit dem 
Menschen fertig geworden?“ — „Ach,“ antwortete der Wolf, „so hab' ich mir 
die Stärke des Menschen nicht vorgestellt; erst nahm er einen Stock von der 
Schulter und blies hinein, da flog mir etwas ins Gesicht, das hat mich ganz 
entsetzlich gekitzelt; danach pustete er noch einmal in den Stock, da flog mir's 
10 um die Nase, wie Blitz und Hagelwetter, und wie ich ganz nah war, da zog er 
eine blanke Rippe aus dem Leib, damit hat er so auf mich losgeschlagen, 
daß ich beinahe tot wäre liegen geblieben. „Siehst du,“ sprach der Fuchs, 
„was du für ein Prahlhans bist! Du wirfst das Beil so weit, daß du's nicht 
wiederholen kannst“.
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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