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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 201-220]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

— 4146 — 
Frankfurt a. M. den dortigen Banquier (sprich: Bankjeh) Mayer Rothsehild 
kennen. Der Mann war damals noch nicht reieh, wegen seiner Recht- 
schaffenheit und Geschaftsklugheit aber im besten Rufe. Deshbalb bot ihm 
der Kurfürst einigs Millionen Thaler in Gold und Juwelen zur Verwabrung 
5 an. Der biedere Israelit vollte sieb niebt gleieh dazu verstehen; allein 
der Kurfürst beredete ihn und liess ihm den Schatz, ohne auch nur einen 
Empfangschein darüber zu verlangen. — Kaum batte Rothschild die Kost- 
barkeiten in seinem Garten sorgfaltig vergraben, als auch die Pranzosen 
in Frankfurt plündernd einmarschierten. Um den Schatz des Fürsten zu 
10 retten, gab Mayer den Feinden lieber sein eignes Vermögen preis. Sobald 
dis Ruhe wieder hergestellt var, fing Mayer Rothschild sein Geschaft als 
Banquier und Geldwechsler vieder an, anfangs nur klein; mit Lilfe des 
kurfũrstlichen Geldes dehnte er es aber immer mehr aus, so dals er bald 
für einen der solidesten und reichsten Banquiers galt. — Als nun der 
15 Kurfurst nach einiger Zeit in seine Staaten zurückkehrte, kam er vwieder 
dureh Frankfurt und suchte Mayer Rothschild auf. „Die Feinde baben mir 
wohbl alles genommen, Mayer?“ — „Nicht einen Thaler!“ erwiderte dieser 
feierlicn. Vas sagen Sio?* — „Nebt einen Thalerl· — „Wie, mir ist 
doch erzahlt, die Franzosen hätten Bhnen alles geraubt? — Jleh habe es 
20 ja aueh in allen Zeitungen gelesen!“ — „All das Meinige freilich, aber 
Euer Königlichen Hoheit Schatz habe ieh in meinem Geschaft benutzt und 
bin im stande, Bhnen alles mit fünf Prozent Zinseon zurüek zu geben.“ 
Der Kurfürst, erstaunt und dankbar, schob die Zinsen zurtek als Eraetz fur 
das, vas die Franzosen dem ehrlichen Mayer genommen. Als Belohnung 
aber seiner grolsen Ehrlichkeit uberliess er ihm den ganzen Schatz noch auf 
20 Jahre gegen den geringen Zins von z2wei Prozent jährlieb. Aulserdem 
suehte der Fürst dem ehrlichen Rothsehild in allen Wegen nutzueh zu sein 
und ermangelte nieht, auf dem Wiener Kongrelss 1814 den versammoelten 
Fursten die makellose Ehrlichkeit desselben zu rübmen, wodureh er ihm 
30 das Vertrauen der Kaiser von Osterreien und Russland und anderer euro- 
paischer Herrscher erwarb. Die Ehrlichkeit des Mayer Rothsehild legte 
also den festen Grund zu der gewaltigen Geldmacht der Gebruder Roth- 
schild, seiner Söhne zu London, Wien, Paris, Neapel und Frankfurt 2. M. 
35 
221. Wittington und seine RKatze. 
(Gampeo.) 
Absiehtslos varen Mause und Ratten von den Schiffern in den Fahr- 
zeugen nach den entferntesten Inseln übergesiedelt vorden und daselbst zu 
Landplagen erwachsen. Als bestes Mittel dagegen brachte man nun auch 
die Katze dorthin, und man erzahlt eine bübsehe Geschiehte von einem 
4 kleinen Knaben, der auf diese Weise dureh eine Katze zum reiehen 
Manne wurdoe. 
In London nahm vor hundert Jahren und drüber ein reieher Kauf- 
mann einen kleinen armen Waisenknaben, namens Richard Whittington, zu 
sich in sein Haus. Als nun eines Tages der Hausknecht junge Katzen er- 
15 saufen wollte, bat der Knabe seinen Herru, er möchte ihm doch eine davon 
aufzuziehen erlauben. Es wurde ihm bewilligt. und nun futterts er 44—
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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