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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Titel:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Titel:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 294(19,1886)-1
Bandzählung:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 221-240]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Titelseite
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Volltext

161 — 
In einer Herberge zu Köln am Rhein mußte er eines Tages lange auf 
das Essen warten, und als er seine Ungeduld darüber laut werden ließ, 
sagte die Wirlin; „Wer nicht warten kann, bis das Essen fertig ist, der 
mag essen, was er hat.“ „Gut!“ sagte Eulenspiegel bei sich selbst, setzte sich 
an den Tisch und verzehrte mit gutem Appetit einen Salzkuchen, den er 
zufüllig bei sich hatte. As nun bald darauf ein großer Braten aufgetragen 
wurde, rührte Eulenspiegel ihn nicht an, sondern meinte, er sei von dem 
Geruch schon gesättigt Nach Tische forderte der Wirt von jeglichem Gaste 
drei kölnische Weißpfennige für die Zehrung. Till Eulenspiegel aber sagte: 
„Wie soll ich zahlen, so ich doch nichts gegessen oder getrunken habee“ Der 10 
Wirt sagte dagegen: „Du hast milt bei Tische gesessen und hättest essen 
mögen, so viel du gewollt hältest; bist du aber von dem bloßen Geruch schon 
satt geworden, so ist es mein Vorteil und der deinige auch, du hast dir den 
Magen gewiß nicht überladen.“ Da nahm Eulenspiegel drei kölnische Weiß— 
pfennige aus der Tasche, warf sie auf das Zahlbrett und fragte den Wirt, 15 
ob sie nicht einen guten Klang hätten. „Ja wohl,“ sagte der Wirt und wollte 
sie einstreichen; aber Eulenspiegel kam ihm zuvor und sagte: „Ich habe den 
Geruch von deinem Braten gehabt, nimm du dafür den Klang von meinem 
Gelde.“ Die übrigen Gäste lachten, der Wirt mußte den schlauen Gast ohne 
Zahlung davon zichen lassen, und mancher fragte ihn hohnneckend, wozu er 20 
den Klang von Eulenspiegels Gelde doch anwenden wolle— 
Eines Tages begegnete ihm ein Fuhrmann, der auf einer steinichten 
Straße seine Pferde über die Gebühr antrieb, so daß sie laufen mußlen. 
Hann ich,“ fragte er im Vorbeigehen, „noch wohl vor Abend zur Stadt kommen?“ 
„Wenn ihr langsam fahret,“ antwortete Eulenspiegel. „Der Kerl ist wohl nicht 25 
klug,“ dachte der Fuhrmann und trieb die Pferde nur noch mehr an. Gegen 
Abend kam Eulenspiegel auf demselben Wege zurück und traf den Fuhrmann 
wieder auf der Straße an und zwar in großer Verlegenheit. Durch das Jagen 
auf steinichtem Boden war ihm nämlich ein Rad gebrochen. Er kounte deshalb 
mit seinem Wagen nicht aus der Stelle und mußte sich bequemen, die Nacht 30 
unter freiem Himmel zuzubringen. „Sagte ich's Euch nicht,“ sprach Eulenspiegel, 
„daß Ihr langsam fahren müßtet, wenn Ihr noch zur Stadt wolltet?“ 
Till Eulenspiegel war in einem Dorfe unweit Schöppenstädt im Herzog— 
um Braunschweig geboren; er starb 1350 in dem Städtchen Möllen, vier 
Meilen von Lübeck, wo man einen Grabstein mit seinem Wappen zeigt. So 35 
oft er nämlich an einem Orte einen Mutwillen verübt hatte und, um den 
dolgen zu entgehen, sich aus dem Staube machte, zeichnete er mit Kreide 
an die Thür des Hauses einen Spiegel mit einer Eule und schrieb darunter: 
Der ist es gewesen ⸗ Noch jeht nennt man mutwillige, verkehrte und närrische 
Handlungen Eulenspiegelstreiche, und das nicht bloß in der deutschen, 40 
sondern auch in einigen fremden Sprachen. 
5 
241. Hans im Glück. 
Märchen. — Brüder Grimm.) 
Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm: 4 
„Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu e 
Mutter, gebt mr meinen Lohn.“ Der Herr antwortete: „Du hast mir treu 
Gabriel u. Supprian, Lesebuch. L
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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