GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 261-280]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

198 
Stube um und sieht einen silbernen Becher. Den reicht er dem Studenten 
und spricht: „Da nimm und reise in Gottes Namen“ dDer Student will 
den Becher nicht nehmen, und Luthers Frau Katharina sagt mit bedenklichem 
Gesichte: „Willst du denn alles weggeben?“ Daͤ drückl Luther schnell den 
5Becher zusammen und spricht: „Trag ihn flugs zum Goldschmied und verkaufe 
ihn. Ich brauche den silbernen Becher nicht 
Ein andermal bat ihn ein Amer um eine Unterstützung. Nach lan— 
gem Suchen fand Luther einen Joachimsthaler. Da rief er fröhlich: „Joachim 
heraus! Der Heiland ist dal“ Da er einst kein Geld hatte und einen armen 
10 Mann nicht unbeschenkt gehen lassen wolle, nahm er das Patengeld seiner 
Kinder und gab es ihm; und als seine Frau ihm Vorstellungen machte, sagte 
er: „Gott ist reich, er wird schon elwas anderes bescheren und noch mehr“ 
Bei einer solchen Freigebigkeit mußte freilich die Hausfrau sehr sparsam 
sein, um die eigenen Bedürfnisfe bestreilen zu können, und Luther erkannte 
ls das an. Er sagte einmal: „Der Mann erwirbt, die Frau erspart; aber der 
ersparte Pfennig ist mehr wert als der erworbene Nach seinem Tode 
sagte Käthe: „Ja, hätte mein Herr einen andern Sinn gehabt, so wäre er 
sehr reich geworden.“ Melanchthon erwiderte: Ja wohl; aber dann wäre er 
nicht der Luther geworden.“ 
281. Derfflinger. 
Wetzels Lesebuch.) 
Der große Kurfürst war ein gewaltiger Kriegsheld Siegreich kämpfte 
er mit seinen Scharen gegen die Franzosen. Die Schweden hat er in einem 
lustigen Kriegstanze aus der Mark gelrieben, nachdem er sie in der Schlacht 
S bei Fehrbellin aufs Haupt geschlagen hatte. Sein Feldherr, der ihm seine 
Schlachten gewinnen half, war Derfflinger Er war aus niederem Stande. 
Mit 16 Jahren trat er aus der Lehre und war nun Schneidergesell. Als 
solcher ging er auf die Wanderschaft; er wollte nach Berlin, dort sein Brot 
zu suchen. Als er bei der Stadt Tangermünde an die Elbe kam, wollte ihn 
30 der Führmann nicht übersetzen, weil er kein Geld im Beutel hatte. Da staud 
er nun traurig am Ufer und wußte nicht wohin? Indes kamen andere Lnn— 
und wurden über das Wasser geseßt, ohne daß sie eiwas bezahlten. Derfflinger 
fragte, wie das käme, und was das fuüͤr Leute wären. „Ja,“ hieß es, „das 
sind Kriegsleute, die kommen überall auch ohne Geld durch.“ — „Ei,“ dachte 
85 Derfflinger, „so ist es besser, ein braver Kriegsmann zu werden denn ein 
Schneider.“ — Sogleich flog sein Bündlein mu seinem Handwerkszeug in 
die Elbe, und er ließ sich als Reiten anwerben. 
Abß gemeiner Dragoner konnte er einmal nicht schlafen. Unruhig warf 
er sich auf seiner Streu hin und her. Das störte einen Kameraden. Dieser 
10 schalt ihn und fragte, was er denn habe. „Ei,“ sagle Derfflinger, „ich kann 
nicht schlafen, weil mich der Gedanke quält, ob ich nicht einmal noch General 
werden kann — „Ach was,“ sagte der andere, „lieg und schlaf; ein 
Lumpenhund wirst du wohl werden, aber kein General!l Derfflinger wurde 
aber doch General, ja sogar Feldmarschall. In der Schlacht bei Fehrbellin 
s haben seine Reiter den Sieg gewinnen helfen. Bei seinem Herrn, dem Kur— 
fürsten, stand er hoch in Ehren, auch darum, weil er ein guter Christ war.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment