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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 281-300]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

199 
Als er schon Feldmarschall war, kam er einst in ein Städtchen. Der Name 
des Bürgermeislers fiel ihm auf, er erinnerte ihn an seinen ehemaligen Zelt— 
kameraden, der ihm so Übles geweissagt hatte. Sogleich fuhr er zur Wohnung 
des Bürgermeisters. Dieser kam eiligst hervorgestürzt, die Mütze in der Hand 
Es war wirklich Derfflingers früherer Kamerad Mit starker Stimme rief ihm 
dieser zu: „Kamerad, kennen wir uns wohl noch ?⸗ — „Ja,“ erwiderte der 
verlegene Bürgermeister — „Nun, wie ist's mit der Prophezeiung? Bin ich 
ein Lumpenhund geworden?“ Der Bürgermeister entschuldigte sich er könne 
sich seiner Worle nicht mehr recht erinnern, indes bitle er um Verzeihung; 
unter Kameraden nehme man es mit seinen Worten nicht so genaun Dalo 
sprang Derfflinger aus dem Wagen, umarmte ihn, klopfte ihn auf die Schulter 
und fragte, ob er etwas Gutes zu essen habe. „Schinken, geräucherte Würste 
Fische und Krebse haben wir im Hause,“ sagte der Bürgermeister „Und ich 
habe guten Wein bei mir,“ sprach Derfflinger „So laß uns zusammen essen!“ 
Und so gingen sie und aßen und tranken vergnügt mit einander. 
15 
282. Friedrich II. und der Edelknabe. 
Wusikluchen⸗Glanzow.) 
Ein berühmter preußischer General war in seiner Jugend Edelknabe an 
dem Hofe Friebrichs des Großen. Er hatte keinen Vater mehr, und seine 
Mutter nährte sich in ihrem Witwenstande kümmerlich, Als guter Sohn 20 
wünschte er sie unterstüßen zu können; aber von seinem Gehalte ließ sich 
nichts entbehren. Doch fand er endlich ein Mittel, etwas für sie zu erwerben 
Jede Nacht mußte einer von den Edelknaben in dem Zimmer vor dem 
Schlafgemaͤch des Königs wachen, um diesem aufzuwarten, wenn er etwas 
verlangte. Manchen waͤr dies beschwerlich, und sie übertrugen daher, wenn 25 
die Reihe sie traf, ihre Wachen gern an andre. Der arme Page fing an, diese 
Wachen für andere zu übernehmen; sie wurden ihm vergütet, und das Geld, 
welches er dafür erhielt, schickte er dann seiner Mutter. Einst konnte der 
König in der Nacht nicht schlafen und wollte sich etwas vorlesen lassen Er 
klingelte, er rief; allein es kam niemand. Endlich stand er selbst auf und 80 
ging in das Nebenzimmer, um zu sehen, ob kein Page da wäre. Hier fand 
er den guten Jüngling, der die Wache übernommen hatte, am Tische sitzen 
Vor ihm lag ein Brief an seine Mutter, den er zu schreiben angefangen; 
allein er war über demselben eingeschlafen. Der König schlich herbei und 
las den Anfang des Briefes, welcher so lautete: Meine beste, geliebteste 85 
Mutter! Jetzt ist es nun schon die dritte Nacht, daß ich für Geld Wache 
habe. Beinahe kann ich es nicht mehr aushalten. Indes freue ich mich daß 
ich nun wieder zehn Thaler für Dich verdient habe, welche ich Dir hiermit 
schicke“ Gerührt über das gute Herz des Jünglings, läßt der König ihn 
schlafen, geht in sein Zimmer, holt zwei Rollen mit Dukaten, steckt ihm in 40 
jede Tasche eine und legt sich wieder zu Bette. Als der Edelknabe erwachte 
und das Geld in seinen Taschen fand, konnte er wohl denken, woher es ge— 
lommen sei. Er freute sich zwar darüber, weil er nun seine Mutter noch 
besser unterstützen konnte; doch erschrak er auch zugleich, daß der König ihn 
schlafend gefunden hatle. Am Morgen, sobald er zum König kam, bat erds 
demütig um Vergebuͤng wegen seines Dienstfehlers und dankte ihm für das
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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