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[Teil 1] (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Titel:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Titel:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 294(19,1886)-1
Bandzählung:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 41-60]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch für den Geschichtsunterricht in mittleren Schulen
  • [Teil 1] (Teil 1)
  • binder
  • Titelseite
  • Begleitwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bilder aus der brandenburgisch-preußischen Geschichte
  • A. Bilder aus der Geschichte der Griechen
  • B. Bilder aus der Geschichte der Römer
  • C. Die Germanen bis zur Völkerwanderung
  • Geschichtstafel
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Bilderanhang
  • Griechenland
  • Reich Alexanders des Grossen
  • Italien
  • Römisches Reich
  • binder

Volltext

— 34 — 
Truppen zu begrüßen; gegen 8 Uhr traf er seinen Sohn. Tränen in den 
Augen umarmten sie einander und fanden lange keine Worte. Der König 
dankte dem Sohne für alles, was er geleistet hatte, und überreichte ihm 
den Verdienstorden. 
Durch diesen Sieg war der Feldzug in Böhmen entschieden. Die Öster¬ 
reicher und Sachsen zogen sich zurück, und die preußischen Heere rückten immer 
weiter in Österreich vor und näherten sich schon der Hauptstadt Wien. 
c) Der Friedensschluß. Nachdem inzwischen auch die süddeutschen 
Truppen von den Preußen geschlagen worden waren, sah sich der Kaiser 
von Österreich genötigt, um Frieden zu bitten, der dann in Prag ab¬ 
geschlossen wurde. Österreich schied aus Deutschland aus und willigte ein, 
daß Preußen mit allen deutschen Staaten nördlich des Mains einen Bund 
bildete, den Norddeutschen Bund, an dessen Spitze der König Wilhelm 
trat. Mit den süddeutschen Staaten schloß Preußen ein Bündnis, wonach 
im Falle eines Krieges mit Frankreich ihre Soldaten dem Norddeutschen 
Bunde unter dem Oberbefehle des Königs von Preußen Hilfe leisten mußten. 
Der König von Hannover, der Kurfürst von Hessen und der Herzog von 
Nassau verloren ihre Länder an Preußen. 
4. Der Deutsch-französische Krieg 1870 und 1871. a) Der Kriegs« 
vorwand. Die großen Siege und die Machterweiterung Preußens ttn 
Kriege 1866 hatten den Neid Frankreichs erregt, das von Napoleon III. 
beherrscht wurde, darum suchte Frankreich nach einem Vorwande, um Deutsch¬ 
lands Einigung zu hindern. Der Vorwand fand sich bald. In Spanien 
war anfangs Juli 1870 der Erbprinz Leopold von Hohenzollern zum König 
gewählt worden. Damit aber war Napoleon nicht einverstanden und ver¬ 
langte, daß König Wilhelm dem Erbprinzen, mit dem er nur sehr weit¬ 
läufig verwandt war, die Annahme der Wahl verbieten solle. Inzwischen 
hatte der Prinz, der jeden Anlaß zum Streite vermeiden wollte, freiwillig 
auf die Krone verzichtet. Aber das genügte den Franzosen nicht, Kaiser 
Napoleon verlangte, König Wilhelm möge erklären, er werde auch fernerhin 
ni< zugeben, daß ein hohenzollernfcher Prinz den spanischen Thron besteige. 
Eine solche Zusage konnte König Wilhelm gar nicht geben, denn es stand 
nicht in seiner Macht, dem Erbprinzen etwas zu verbieten oder zu befehlen. 
Als er das dem französischen Botschafter Benedetti in Ems sagte, kam 
dieser später doch wieder mit demselben Verlangen, und als der König 
Benedetti erklärte, er könne mit ihm nicht weiter darüber verhandeln, so 
meinten die Franzosen, das sei eine Beleidigung Frankreichs, und der Krieg 
ward erklärt. 
Am 15. Juli kehrte der König von Ems nach Berlin zurück, wo er 
mit unbeschreiblichem Jubel empfangen wurde. Noch in derselben Nacht 
befahl er, die Truppen kriegsbereit zu machen. 
Hatten die französischen Minister gehofft, daß die süddeutschen Fürsten 
auf Frankreichs Seite treten würden, so hatten sie sich diesmal geirrt. 
Einmütig wie nie zuvor erhob sich das deutsche Volk.
	        

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Zitierempfehlung

Roßbach, Ferdinand. [Teil 1]. Leipzig: Dürr, 1911. Print.
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